Sonntag, 2. Dezember 2007

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Meine Frau Freundin sagte mir gerade, ich hätte eine Störung, weil ich meine Blogbeiträge allein schreiben will, ohne dass sie mir dabei auf den Bildschirm schaut. Sag ich, da hast du auch 'ne Störung. Sagt sie, nee, ich hab' keine.
Jetzt springt sie im Wohnzimmer, keine 3 Meter von mir entfernt, am Radio herum und schmeißt die ganze Zeit Dinge aus dem Regal herunter, natürlich nur aus Versehen. Ha, hier geht es doch um Neugierde und Aufmerksamkeit, da kann mir doch keine was erzählen!

Dieser Eintrag wird mir bestimmt eine Diskussion einbringen :-)

*note to myself: my next blog will be strictly anonymous*

p.s.: jetzt steht sie im Türrahmen, trinkt Apfelschorle, und schaut mich unverwandt an. Beziehungsdynamiken gehen mir manchmal sowas von auf die Nerven. Auch wenn ich sie von Herzen liebe.

...

Der besten Freundin habe ich schon vor Wochen, und auch später wiederholt gesagt, dass ich am 1.12. öffentlich singe, in einem Frauencafe und sie seeeehhhhhr gerne vor Ort hätte, insbesondere auch für Manöverkritik. Und die ganze Zeit sagte sie, jaja, wann nochmal?, ich komme dahin.
Plötzlich muss sie an dem Abend das erste Mal Tischtennis spielen gehen, jaja, ich komme dann später vorbei, wann singst du?
und auch am Samstag vormittag telefonierten wir noch und sie bestätigte nochmals den Abendtermin.
Und wer kam dann nicht, ohne Absage? Bitte füllen Sie den rhetorischen Platzhalter selber aus.

Heute morgen am Telefon sagte sie, sie konnte nicht kommen, der Ort des Geschehens sei ihr einfach zu grauenvoll, da würden lauter alternde, verkniffene Frauen sein, und das würde sie zu sehr an ihre mögliche Zukunft erinnern, deswegen könne sie unmöglich dahin kommen.
Meine eigene persönliche Ego-Entäuschung über die Nicht-Anwesenheit eines Groupies ist noch das geringste. Dass sie mich und sich selber so dermaßen ignoriert, dass sie sich da so raus mogelt, hat mich umgehauen.

Geschafft!!!

Gestern Abend, das allererste Mal, habe ich ohne weitere Begleitung ganz allein eine persönliche Interpretation des Liedes "Das Veilchen" von Herrn Mozart und Herrn Goethe auf die Bühne gebracht.
Das war die Bewältigung eines Jugendtraumas, denn früher in der Schule musste ich a) immer die Stütze im Chor sein, und b) fand mich niemand komisch, sondern alle langweilig.
Und gestern abend war ich alleine die Rampensau, und die Anwesenden lachten und fühlten sich unterhalten.
Das nenne ich eine Entwicklung. Die Erleichterung ist groß.

bartynova

Das Leben ist gar nicht so, es ist ganz anders.

es ist ...

ich bin gar nicht in...
ich bin gar nicht in der Vorweihnachtszeit da. *schnüff
bartynova - 20. Nov, 12:48
mmmh. bloed dann gibts...
mmmh. bloed dann gibts eine alternative: wir suchen...
viennacat - 19. Nov, 22:32
aaarrrggghhhh!!!!! das...
aaarrrggghhhh!!!!! das ist doch kein ernsthafter Lösungsvorschlag!!!!...
bartynova - 19. Nov, 19:17
aha. Aber das lässt...
aha. Aber das lässt sich ja ändern Auch eulen...
eule mit stirnrunzeln (Gast) - 19. Nov, 19:07
Hach
Der Trend geht ja immer mehr zum "extrabesonderen Weihnachtsmarkt"...
bartynova - 19. Nov, 18:58

was zieh' ich bloß an?

The WeatherPixie

rin in die Kartoffeln

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