Queere Eindruecke

Donnerstag, 19. März 2009

"If you don't believe in same sex marriage,...

...then don't marry someone of the same sex".
Und noch einer:
"Make marriage like the mafia. Once you're in you're in."

Wanda Sykes über Gay Marriage :-)

Mittwoch, 21. Januar 2009

Entdeckt

In meinem Arbeitsortgebäude sitzen ca. 300 Leute. Ich kenne nicht alle, naturellement. Außer mir weiß ich noch von einer weiteren Frau, die mit Frauen liebt. Keine weiteren in Sichtweite.

Gestern bin ich zwecks Kurzmeeting in einen Gebäudeteil, in dem ich noch nie vorher war. Und merke allmählich, wie ich ... angestarrt werde, quer durch den Raum, anders kann ich es nicht sagen. Sitzt da eine Babylesbe wie aus dem Berliner Bilderbuch - und kriegt sich nicht mehr ein. Glotzt mich an wie 'ne Große, janz uffjeregt.
Niedlich, ich war auch mal so.

Im Straßenbild falle ich bestimmt nicht als Lesbe auf.
Aber hier, bei dem Arbeitgeber, mit den ganzen Muttikolleginnen um mich/uns herum, da erkennt frau sich dann doch :-)
Und wieder einmal lerne ich: der Kontext macht's.

Montag, 1. Dezember 2008

Dieses warme Gefühl im Bauch...

... wenn die beste Freundin mir vorschlägt, dass ich getrost alleinerziehend ein Kind kriegen könne UND gleichzeitig singen gehen könne, denn sie würde mein Kind mit in Obhut nehmen und mit uns beiden Familie machen.

Das mag ich an meiner besten Freundin: sie hat so Grundeinstellungen wie "Das wird sich alles finden", und "Es gilt das gesprochene Wort".

Keine Ahnung, ob ich dieses Angebot, oder Vision, oder Möglichkeit, wie auch immer ich das nennen soll, annehme. Aber es ist schön zu wissen, dass sie es ernst meint mit der Idee, dass wir das Thema Kinder, ihre wie meine fiktiven, auch irgendwie zusammen wuppen könnten.

Samstag, 12. Juli 2008

Fremdcontent # 4 - Ein Hoch auf Michael Adam



gefunden via hier

Freitag, 27. Juni 2008

Passend zum heutigen Tageseinstieg mit Radio Eins...

Ich halte als Beilage zu meiner Lieblingszeitschrift brand eins einen Werbeflyer in der Hand zur Veranstaltung "9. Deutscher Wirtschaftsingenieurtag" http://www.dewit.de bei der Daimler AG.

Während ich mich noch über den einleitenden Werbesatz "Der führende Management-Kongress für interdisziplinäre Entscheider und Querdenker unter der Leitung von Dipl.Wi.-Ing. Otmar Ehrl" ärgere (political correctness in der deutschen Sprache ist in diesem Land soooo unterbewertet! Und seit wann denken Frauen nicht quer ;-) ), drehe ich den Flyer um - und sehe die Auflistung der Hauptredner:
- Prof. August-Wilhelm Scheer
- Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger
- Dr. Florian Langenscheidt
- Prof. Justus Frantz
- Thomas Sattelberger
- Prof. E. h. Werner Vogt
- Prof. Dr. Karheinz Hornung
- Thomas Reiter

War der einleitende Werbesatz ja doch richtig.

immer wieder die Versuchung, Fan von Radio Eins zu sein

Ich mag den BerlinBrandenburgsender Radio Eins http://www.radioeins.de/.
Ich finde es auch begrüßenswert, dass dieser Sender von Jahr zu Jahr mehr über die Gay Pride Week in Berlin und den CSD berichtet.
Diese Woche gab es sogar ein Gewinnspiel mit einem Flug zu den Eurogames nach Barcelona.
Zu den - ich zitiere - "Schwulen Eurogames in Barcelona".
Den CSD und das Straßenfest bekommen die beiden Moderatoren Stefan Rupp und Christoph Azone schwullesbisch hin, die Eurogames nicht.

Die Frau Freundin und ich waren aufgebracht darüber - als Mitorganisatorinnen der Eurogames in Berlin 1996 können wir belegen, dass auch weibliche Menschen da waren - und die Frau Freundin rief beim Radio an, um auf dieses Ungleichgewicht hinzuweisen.

Sagen die Moderatoren doch glatt: "Wieso, das wurde doch eh von Männern angefangen".

:-|

Hier meine Mail an die Moderatoren:

Hallo Herr Azone, hallo Herr Rupp,

Sie sind inzwischen richtig gut darin, schwullesbische Ereignisse auch als schwullesbisch zu bezeichen - da finde ich als homoexuelle/lesbische Frau toll, denn ich lebe, ergo möchte ich sichtbar sein.
Leider benannten Sie die Eurogames mehrmals in dieser Woche als "Schwule Eurogames".
Als Mitorganisatorin der Eurogames 1996 in Berlin kann ich Ihnen versichern, dass Lesben daran beteiligt waren - und sind. Bitte beachten Sie dies bei weiteren Beiträgen, vielen Dank.
Hier ein Infolink:
http://www.teamberlin.de/41.html

Mit freundlichen Grüßen
bartynova

Dienstag, 27. Mai 2008

Nur enge Freunde

Bei Web.de steht heute:

... Die Gerüchte über eine mögliche Beziehung zwischen Hollywoodstar Lindsay Lohan und der DJane [Samantha Ronson] verstummen nicht.
...Auf einer Dolce und Gabbana Party zeigte sich Lindsay mit einem auffälligen Ring an ihrer linken Hand, wie Bild.de berichtete. Nun wird gemunkelt, das Paar habe sich verlobt. Lohans Sprecherin versucht währenddessen Schadensbegrenzung zu betreiben: "Sie sind nur enge Freunde", ließ sie verlauten.
Die Schauspielerin hatte sich in letzter Zeit selten in männlicher Begleitung gezeigt. Was fasziniert Lindsay an der 30-jährige Ronson, die sich meist betont männlich gibt? Angeblich soll Samantha Lindsay von Drogen und Alkohol fern halten und einen guten Einfluss auf sie haben. Lindsay hat sich zwar zu den neusten Gerüchten nicht geäußert, aber Insider erwarten, dass sie sich bald outen wird....


Schadensbegrenzung, soso.
Betont männlich, ach was.
Katschpresse kann soooo langweilig sein.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Ein neues Wort für meinen Wortschatz

Gestern abend lernte ich bei Menschen bei Maischberger von der Gästin Frau Isabella Manuela Torelli (lesbische Mutter) den Begriff Triebschicksal.
Sie gebrauchte den Begriff in Zusammenhang mit ihrem Homosexuellsein.

Thema war "P.ille, V.iagra, D.esignbabys: Kommt die nächste S.exrevolution?"

Den Begriff kannte ich noch nicht. Wird von mir nicht spontan angenommen. Schicksal. Klingt mir zu bedeutungsvoll.

Ich fand die Sendung freundlicherweise kaum dogmatisch, aber manchmal etwas sprunghaft in der Themenbehandlung. Womöglich ein deutliches Indiz dafür, dass diese Themengruppe gesellschaftlich, moralisch und ethisch noch viel zu wenig diskutiert wird.

Montag, 28. April 2008

Familienbesuch mit leichten Unangenehmlichkeiten

Am Freitag haben wir Mumi, die Großmutter der Frau Freundin, beerdigt. Sie lebte schon einige Jahre bei ihrer 2. Tochter in Südwestdeutschland, aber beerdigt wurde sie im alten Familiengrab in Berlin.

Zur Beerdigung reiste die ganze Familie von Mumi, und damit von der Frau Freundin, an.
Hinterher, beim gemeinsamen Leichenschmaus, gab es die große Schmuckschau.
Die 2. Tochter hatte Schmuck und andere Dinge von Mumi mit nach Berlin gebracht, damit alle die Gelegenheit haben würden, sich ein paar Stücke aus dem Nachlass auszusuchen.

Die Idee fand bei allen Anklang, denn so hatte die inzwischen weit verstreute Verwandtschaft eine Chance, sich ein Andenkenstück auszusuchen. (Wir reden hier nicht von Riesenschätzen).

Das ganze fand in einer gewissen Ordnung statt:
  • Die 2. Tochter holte erst die direkten Nachfahren, also die Töchter und den Sohn zu dem Tisch, damit die als erste schauen konnten.
  • Dann holte sie deren Kinder, also die Enkelinnen und Enkel von Mumi dazu, sprich auch die Frau Freundin.
  • Und dann holte sie die Freundinnen der Enkel dazu.
Ratet, wen sie vergaß/übersah.

Mir geht es nicht darum, Schmuck haben zu wollen, nur für das Protokoll.
Die Frau Freundin fragte, warum ich mich nicht einfach dazu gestellt hätte.
"Weil ich auch meinen Stolz habe", hab' ich geantwortet.

CrashBoomBang

Die Frau Freundin und ich haben ein gewisses Faible für Action-Filme, mit Brucy-Baby z.B. oder auch Mr. Schwarzenegger oder Keith David.
Dafür nehmen wir BesucherInnen von Fassbender-Retrospektiven keine Sitzplätze weg.

Wann immer dies in Lesbenkaffeekranz-/-tanz-/-geburtstagsgruppen zur Sprache kommt, werden wir immer ein wenig schief beäugt, als hätten wir Lepra :-)

Verteh' ich gar nicht.

Letztens haben die Frau Freundin und ich mal wieder Platz im Regal geschaffen und haben unsere Schätze, unter anderem DVD's besagter Actionfilme, zur Bücher- und Medienbörse in die Begine gebracht. In die Begine, Kulturzentrum nur für Frauen, diese allermeistens lesbisch. So schnell konnten wir gar nicht gucken wie die DVD's weg waren :-D

bartynova

Das Leben ist gar nicht so, es ist ganz anders.

es ist ...

ich bin gar nicht in...
ich bin gar nicht in der Vorweihnachtszeit da. *schnüff
bartynova - 20. Nov, 12:48
mmmh. bloed dann gibts...
mmmh. bloed dann gibts eine alternative: wir suchen...
viennacat - 19. Nov, 22:32
aaarrrggghhhh!!!!! das...
aaarrrggghhhh!!!!! das ist doch kein ernsthafter Lösungsvorschlag!!!!...
bartynova - 19. Nov, 19:17
aha. Aber das lässt...
aha. Aber das lässt sich ja ändern Auch eulen...
eule mit stirnrunzeln (Gast) - 19. Nov, 19:07
Hach
Der Trend geht ja immer mehr zum "extrabesonderen Weihnachtsmarkt"...
bartynova - 19. Nov, 18:58

was zieh' ich bloß an?

The WeatherPixie

rin in die Kartoffeln

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