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    <title>bartynova (Das Leben ist gar nicht so, es ist ganz anders.) : Rubrik:Queere Eindruecke</title>
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    <description>Das Leben ist gar nicht so, es ist ganz anders.</description>
    <dc:publisher>bartynova</dc:publisher>
    <dc:creator>bartynova</dc:creator>
    <dc:date>2009-06-11T14:19:11Z</dc:date>
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    <title>bartynova</title>
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    <title>&quot;If you don&apos;t believe in same sex marriage,...</title>
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    <description>...then don&apos;t marry someone of the same sex&quot;.&lt;br /&gt;
Und noch einer:&lt;br /&gt;
&quot;Make marriage like the mafia. Once you&apos;re in you&apos;re in.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanda Sykes über Gay Marriage :-)&lt;br /&gt;
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    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
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    <dc:date>2009-03-19T08:55:00Z</dc:date>
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    <title>Entdeckt</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/5461014/</link>
    <description>In meinem Arbeitsortgebäude sitzen ca. 300 Leute. Ich kenne nicht alle, naturellement. Außer mir weiß ich noch von einer weiteren Frau, die mit Frauen liebt. Keine weiteren in Sicht&lt;strike&gt;weite&lt;/strike&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern bin ich zwecks Kurzmeeting in einen Gebäudeteil, in dem ich noch nie vorher war. Und merke allmählich, wie ich ... angestarrt werde, quer durch den Raum, anders kann ich es nicht sagen. Sitzt da eine Babylesbe wie aus dem Berliner Bilderbuch - und kriegt sich nicht mehr ein. Glotzt mich an wie &apos;ne Große, janz uffjeregt. &lt;br /&gt;
Niedlich, ich war auch mal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Straßenbild falle ich bestimmt nicht als Lesbe auf.&lt;br /&gt;
Aber hier, bei dem Arbeitgeber, mit den ganzen Muttikolleginnen um mich/uns herum, da erkennt frau sich dann doch :-) &lt;br /&gt;
Und wieder einmal lerne ich: der Kontext macht&apos;s.</description>
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    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-21T08:48:00Z</dc:date>
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    <title>Dieses warme Gefühl im Bauch...</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/5358041/</link>
    <description>... wenn die beste Freundin mir vorschlägt, dass ich getrost alleinerziehend ein Kind kriegen könne UND gleichzeitig singen gehen könne, denn sie würde mein Kind mit in Obhut nehmen und mit uns beiden Familie machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mag ich an meiner besten Freundin: sie hat so Grundeinstellungen wie &quot;Das wird sich alles finden&quot;, und &quot;Es gilt das gesprochene Wort&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Ahnung, ob ich dieses Angebot, oder Vision, oder Möglichkeit, wie auch immer ich das nennen soll, annehme. Aber es ist schön zu wissen, dass sie es ernst meint mit der Idee, dass wir das Thema Kinder, ihre wie meine fiktiven, auch irgendwie zusammen wuppen könnten.</description>
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    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-01T09:08:00Z</dc:date>
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    <title>Fremdcontent # 4 - Ein Hoch auf Michael Adam</title>
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    <description>&lt;embed src=&quot;http://services.brightcove.com/services/viewer/federated_f8/1258426366&quot; bgcolor=&quot;#FFFFFF&quot; flashVars=&quot;videoId=1606752191&amp;playerId=1258426366&amp;viewerSecureGatewayURL=https://console.brightcove.com/services/amfgateway&amp;servicesURL=http://services.brightcove.com/services&amp;cdnURL=http://admin.brightcove.com&amp;domain=embed&amp;autoStart=false&amp;&quot; base=&quot;http://admin.brightcove.com&quot; name=&quot;flashObj&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;423&quot; seamlesstabbing=&quot;false&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; swLiveConnect=&quot;true&quot; pluginspage=&quot;http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gefunden via &lt;a href=&quot;http://gay-solidarity.blogspot.com/2008/06/blog-post.html&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-12T17:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bartynova.twoday.net/stories/5023120/">
    <title>Passend zum heutigen Tageseinstieg mit Radio Eins...</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/5023120/</link>
    <description>Ich halte als Beilage zu meiner Lieblingszeitschrift brand eins einen Werbeflyer in der Hand zur Veranstaltung &quot;9. Deutscher Wirtschaftsingenieurtag&quot;  &lt;a href=&quot;http://www.dewit.de&quot;&gt;http://www.dewit.de&lt;/a&gt; bei der Daimler AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich mich noch über den einleitenden Werbesatz &lt;i&gt;&quot;Der führende Management-Kongress für interdisziplinäre Entscheider und Querdenker unter der Leitung von Dipl.Wi.-Ing. Otmar Ehrl&quot;&lt;/i&gt; ärgere (political correctness in der deutschen Sprache ist in diesem Land soooo unterbewertet! Und seit wann denken Frauen nicht quer ;-) ), drehe ich den Flyer um - und sehe die Auflistung der Hauptredner:&lt;br /&gt;
- Prof. August-Wilhelm Scheer&lt;br /&gt;
- Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger&lt;br /&gt;
- Dr. Florian Langenscheidt&lt;br /&gt;
- Prof. Justus Frantz&lt;br /&gt;
- Thomas Sattelberger&lt;br /&gt;
- Prof. E. h. Werner Vogt&lt;br /&gt;
- Prof. Dr. Karheinz Hornung&lt;br /&gt;
- Thomas Reiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der einleitende Werbesatz ja doch richtig.</description>
    <dc:creator>bartynova</dc:creator>
    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-27T08:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bartynova.twoday.net/stories/5022989/">
    <title>immer wieder die Versuchung, Fan von Radio Eins zu sein</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/5022989/</link>
    <description>Ich mag den BerlinBrandenburgsender Radio Eins &lt;a href=&quot;http://www.radioeins.de/&quot;&gt;http://www.radioeins.de/&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Ich finde es auch begrüßenswert, dass dieser Sender von Jahr zu Jahr mehr über die Gay Pride Week in Berlin und den CSD berichtet.&lt;br /&gt;
Diese Woche gab es sogar ein Gewinnspiel mit einem Flug zu den Eurogames nach Barcelona.&lt;br /&gt;
Zu den - ich zitiere - &quot;&lt;i&gt;Schwulen&lt;/i&gt; Eurogames in Barcelona&quot;.&lt;br /&gt;
Den CSD und das Straßenfest bekommen die beiden Moderatoren Stefan Rupp und Christoph Azone schwullesbisch hin, die Eurogames nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau Freundin und ich waren aufgebracht darüber - als Mitorganisatorinnen der Eurogames in Berlin 1996 können wir belegen, dass auch weibliche Menschen da waren - und die Frau Freundin rief beim Radio an, um auf dieses Ungleichgewicht hinzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen die Moderatoren doch glatt: &lt;i&gt;&quot;Wieso, das wurde doch eh von Männern angefangen&quot;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:-|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier meine Mail an die Moderatoren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hallo Herr Azone, hallo Herr Rupp,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind inzwischen richtig gut darin, schwullesbische Ereignisse auch als schwullesbisch zu bezeichen - da finde ich als homoexuelle/lesbische Frau toll, denn ich lebe, ergo möchte ich sichtbar sein.&lt;br /&gt;
Leider benannten Sie die Eurogames mehrmals in dieser Woche als &quot;Schwule Eurogames&quot;. &lt;br /&gt;
Als Mitorganisatorin der Eurogames 1996 in Berlin kann ich Ihnen versichern, dass Lesben daran beteiligt waren - und sind. Bitte beachten Sie dies bei weiteren Beiträgen, vielen Dank.&lt;br /&gt;
Hier ein Infolink:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.teamberlin.de/41.html&quot;&gt;http://www.teamberlin.de/41.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
bartynova&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>bartynova</dc:creator>
    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-27T07:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bartynova.twoday.net/stories/4951717/">
    <title>Nur enge Freunde</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/4951717/</link>
    <description>Bei Web.de steht heute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... &lt;a href=&quot;http://magazine.web.de/de/themen/unterhaltung/stars/klatsch-tratsch/5992486-Lindsay-mit-einer-Frau-verlobt,cc=0000055379000599248614GNfM.html&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Die Gerüchte über eine mögliche Beziehung zwischen Hollywoodstar Lindsay Lohan und der DJane [Samantha Ronson] verstummen nicht.&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
...&lt;i&gt;Auf einer Dolce und Gabbana Party zeigte sich Lindsay mit einem auffälligen Ring an ihrer linken Hand, wie Bild.de berichtete. Nun wird gemunkelt, das Paar habe sich verlobt. Lohans Sprecherin versucht währenddessen Schadensbegrenzung zu betreiben: &quot;Sie sind nur enge Freunde&quot;, ließ sie verlauten.&lt;br /&gt;
Die Schauspielerin hatte sich in letzter Zeit selten in männlicher Begleitung gezeigt. Was fasziniert Lindsay an der 30-jährige Ronson, die sich meist betont männlich gibt? Angeblich soll Samantha Lindsay von Drogen und Alkohol fern halten und einen guten Einfluss auf sie haben. Lindsay hat sich zwar zu den neusten Gerüchten nicht geäußert, aber Insider erwarten, dass sie sich bald outen wird....&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schadensbegrenzung, soso.&lt;br /&gt;
Betont männlich, ach was.&lt;br /&gt;
Katschpresse kann soooo langweilig sein.</description>
    <dc:creator>bartynova</dc:creator>
    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-27T08:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bartynova.twoday.net/stories/4925875/">
    <title>Ein neues Wort für meinen Wortschatz</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/4925875/</link>
    <description>Gestern abend lernte ich bei &lt;a href=&quot;http://www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=13.05.2008&amp;startseite=true&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Menschen bei Maischberger &lt;/a&gt;von der Gästin  Frau Isabella Manuela Torelli (lesbische Mutter) den Begriff &lt;b&gt;Triebschicksal&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
Sie gebrauchte den Begriff in Zusammenhang mit ihrem Homosexuellsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thema war &quot;P.ille, V.iagra, D.esignbabys: Kommt die nächste S.exrevolution?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Begriff kannte ich noch nicht. Wird von mir nicht spontan angenommen. Schicksal. Klingt mir zu bedeutungsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fand die Sendung freundlicherweise kaum dogmatisch, aber manchmal etwas sprunghaft in der Themenbehandlung. Womöglich ein deutliches Indiz dafür, dass diese Themengruppe gesellschaftlich, moralisch und ethisch noch viel zu wenig diskutiert wird.</description>
    <dc:creator>bartynova</dc:creator>
    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-14T13:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bartynova.twoday.net/stories/4894488/">
    <title>Familienbesuch mit leichten Unangenehmlichkeiten</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/4894488/</link>
    <description>Am Freitag haben wir Mumi, die Großmutter der Frau Freundin, beerdigt. Sie lebte schon einige Jahre bei ihrer 2. Tochter in Südwestdeutschland, aber beerdigt wurde sie im alten Familiengrab in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beerdigung reiste die ganze Familie von Mumi, und damit von der Frau Freundin, an.&lt;br /&gt;
Hinterher, beim gemeinsamen Leichenschmaus, gab es die große Schmuckschau.&lt;br /&gt;
Die 2. Tochter hatte Schmuck und andere Dinge von Mumi mit nach Berlin gebracht, damit alle die Gelegenheit haben würden, sich ein paar Stücke aus dem Nachlass auszusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee fand bei allen Anklang, denn so hatte die inzwischen weit verstreute Verwandtschaft eine Chance, sich ein Andenkenstück auszusuchen. (Wir reden hier nicht von Riesenschätzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze fand in einer gewissen Ordnung statt:
&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Die 2. Tochter holte erst die direkten Nachfahren, also die Töchter und den Sohn zu dem Tisch, damit die als erste schauen konnten.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Dann holte sie deren Kinder, also die Enkelinnen und Enkel von Mumi dazu, sprich auch die Frau Freundin.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Und dann holte sie die Freundinnen der Enkel dazu.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
Ratet, wen sie vergaß/übersah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir geht es nicht darum, Schmuck haben zu wollen, nur für das Protokoll.&lt;br /&gt;
Die Frau Freundin fragte, warum ich mich nicht einfach dazu gestellt hätte.&lt;br /&gt;
&quot;Weil ich auch meinen Stolz habe&quot;, hab&apos; ich geantwortet.</description>
    <dc:creator>bartynova</dc:creator>
    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-28T12:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bartynova.twoday.net/stories/4894423/">
    <title>CrashBoomBang</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/4894423/</link>
    <description>Die Frau Freundin und ich haben ein gewisses Faible für Action-Filme, mit Brucy-Baby z.B. oder auch Mr. Schwarzenegger oder Keith David.&lt;br /&gt;
Dafür nehmen wir BesucherInnen von Fassbender-Retrospektiven keine Sitzplätze weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer dies in Lesbenkaffeekranz-/-tanz-/-geburtstagsgruppen zur Sprache kommt, werden wir immer ein wenig schief beäugt, als hätten wir Lepra :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verteh&apos; ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztens haben die Frau Freundin und ich mal wieder Platz im Regal geschaffen und haben unsere Schätze, unter anderem DVD&apos;s besagter Actionfilme, zur Bücher- und Medienbörse in die Begine gebracht. In die &lt;a href=&quot;http://www.begine.de&quot;target=&quot;_blank&quot;&quot;&gt;Begine&lt;/a&gt;, Kulturzentrum nur für Frauen, diese allermeistens lesbisch.

So schnell konnten wir gar nicht gucken wie die DVD&apos;s weg waren :-D&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>bartynova</dc:creator>
    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-28T12:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bartynova.twoday.net/stories/4855929/">
    <title>Ich bin...</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/4855929/</link>
    <description>... nicht wirklich überrascht, aber es kam doch etwas unerwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab und zu schauen die Frau Freundin und ich &quot;Germany&apos;s next Topfmodell&quot;.&lt;br /&gt;
Da lernen wir was über &quot;Mädchen und so&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nicht lachen, bitte. Insbesondere für Frauen wie die Frau Freundin, für die das gesprochene Wort gilt, und nicht irgendwelche Unter-/Neben-/Zwischen-Töne, ist diese Mädchenwelt unbekanntes Terrain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem unterscheidet es sich manchmal kaum von feministischen Frauenprojekten, in denen wir uns bewegen, ist also tatsächlich auch lehrreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich für meinen Teil bin ein kleines bischen ein Fashion Victim :-)&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es die &lt;a href=&quot;http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/germanys_next_topmodel/models/artikel/49140/&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Gisele&lt;/a&gt;, leicht näselnd-weinerliche Tonlage, Kategorie &quot;irgendwas ist immer bei Miss Extrawurst&quot; - aber auf dem Catwalk ist sie &apos;ne Wucht.&lt;br /&gt;
Wie gesagt, irgendwas ist bei ihr immer, und beim Eventshooting mit drei Dragqueens (diesen Begriff verwende ich in Anlehnung an den &lt;a href=&quot;http://www.siegessaeule.de/titel.shtml&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Beitrag &lt;/a&gt;in der letzten Siegessäule) hatte Gisele wohl mal wieder ein Problem. &lt;br /&gt;
Das Shooting lief nicht soooo entspannt, und hinterher bei der Auswertung der Bilder sagte sie, zwar nur sinngemäß wiedergegeben, dafür aber in original abfälligem Ton &quot;Ich würde niemals so einen Auftrag mit einer Transe annehmen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Satz, insbesondere den Tonfall, ließen Heidi Klum und Pro7 kommentarlos stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die nächste Runde gekommen ist sie dann (trotzdem).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Zeit geht es in diesem Mädchencamp zu wie - in einem Mädchencamp halt. Mehr oder weniger harmloses sich Angzicke, beste Freundinnne for life, die sich tränenreich in die Arme fallen usw.&lt;br /&gt;
Und zack, mittendrin eine Aussage, die, im Kontext und im Tonfall betrachtet, einfach nur eine Diskrimierung war.</description>
    <dc:creator>bartynova</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://bartynova.twoday.net/stories/4843557/">
    <title>Aus gegebenem  Anlass</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/4843557/</link>
    <description>Es nervt mich, sprachlich als Frau und/oder als Lesbe unterzugehen. Wie z.B. &lt;a href=&quot;http://pbpp.wordpress.com/2008/04/04/ubersetzungsfastfood/&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;in dem von Pat berichteten Fall &lt;/a&gt;der mangelhaften Übersetzung bei einer Arte-Sendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine gute Unterstützungsseite, um Texte so formulieren zu können, dass Menschen in ihrer Gesamtheit angesprochen werden: &lt;a href=&quot;http://www.wien.gv.at/ma57/sprache/&quot;target=&quot;_blank&quot;&quot;&gt;http://www.wien.gv.at/ma57/sprache/&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>bartynova</dc:creator>
    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-07T08:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bartynova.twoday.net/stories/4843313/">
    <title>68/72</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/4843313/</link>
    <description>Zur Zeit werden wir medial überhäuft mit Berichten um und über &quot;die 68er&quot;.&lt;br /&gt;
Gestern abend &lt;a href=&quot;http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/ard/sendung/120271/index.html&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;lief einer um 19:10 auf 3sat&lt;/a&gt; mit Menschen, die 1968 geboren wurden, also von 68ern mehr oder weniger groß gezogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer sagte etwas, dass mich beschäftigt, ich gebe sinngemäß wieder:&lt;br /&gt;
Unsere Generation hatte zu Aufstand und Opposition gar keine richtige Chance, denn es stand immer jemand da, der mitleidig oder herablassend oder gönnerisch oder alles zusammen sagte: War doch alles schon da, habe ich doch selber alles schon gemacht. Zu jung für &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Brokdorf&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Brokdorf (Wiki)&lt;/a&gt;, zu alt für &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Attac&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Attac (Wiki)&lt;/a&gt;, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin erst 72 geboren, und meine Eltern keine 68er, aber was der Mensch da sagte, brachte ein Gefühl von mir auf den Punkt, das ich manchmal habe.&lt;br /&gt;
Dieses Gefühl, weder alte Zeit noch neue Zeit zu sein. Zu jung für die Deutsche Welle, fast zu jung für gegen Kohl, dann kam die Wende, die das Gesamtgefüge änderte - und jetzt muss ich mir als mitte 30erin Gedanken über meine noch nicht erfolgte Altersabsicherung machen, da meine Generation zu denen gehört, die zwischen dem alten und dem neuen Sozialsystem hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Exkurs&lt;/i&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;Vielleicht verstärkt ich der Effekt bei mir auch noch durch mein Coming Out, welches mich diverse Jahre meiner Lebenslaufes in Anspruch genommen hat, sodass ich in meinen Zwanzigern mehr mit mir als mit meiner Umwelt beschäftigt war.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;i&gt;Vielleicht habe ich auch einfach nur PMS, da sehe ich die Welt aufgrund des Hormonschwankes immer etwas dunkelschwärzer als sonst.&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

Manchmal fühle ich mich auch so, wenn ich von einer Lesben-Kumpeline zu ihrem 53. Geburtstag eingeladen werde, und an der Geburtagstafel treffe ich auf die &quot;Alte Garde&quot;, die noch BH&apos;s verbrannte und Frauenselbsthilfeprojekte in Eigenarbeit hochzog.&lt;br /&gt;
Ich habe da immer wieder so ein merkwürdig-mehrschichtiges Gefühl &lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;von belächelt werden,&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;von Unverständnis auf beiden Seiten,&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;von Verbitterung aufgrund von zuwenig Anerkennung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>bartynova</dc:creator>
    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-07T07:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bartynova.twoday.net/stories/4762012/">
    <title>Okay, das ist ein langer Beitrag, aber es ist ja mein Blog :-)</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/4762012/</link>
    <description>Hintergrund: ich schrieb an das Pressebüro der Kampagne &lt;a href=&quot;http://www3.dubistdeutschland.de/dbd/servlet/page/flash&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Du bist Deutschland&lt;/a&gt;. Und ich erhielt Antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Meine Mail am 11.01.2008:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;
Zunächst hatte ich mich über die Kampagne gefreut, schon vor der WM. Ich habe &lt;br /&gt;
sie in Diskussionen positiv verargumentiert, auch wenn um mich herum einige &lt;br /&gt;
kritischen Stimmen zu hören gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was da jetzt gesendet wird, macht mich wütend und traurig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrem Manifest stehen zwei Sätze:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;...Du hast Mutter und Vater  und brauchst doch das ganze Land, um glücklich aufzuwachsen...&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;...Du machst aus zwei Menschen eine Familie,...&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte diese Sätze für eine kräftige Ohrfeige in die Gesichter all derer, die nicht die alte Familienversion der CDU/CSU leben.&lt;br /&gt;
Wie können Sie so dermaßen an der gesellschaftlichen Realität in Deutschland &lt;br /&gt;
vorbeisehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank, dass Sie mir auf voller medialer Breitseite verdeutlicht haben, &lt;br /&gt;
dass ich wohl doch nicht Teil von Deutschland bin, da ich nicht MutterVaterKind lebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich interpretiere es so, dass dieses demokratische, angeblich an Gleichheitsgrundsätze gebundene Land deutlich Familienkonstellationen bewertet. In dieser Kampagne geht es meiner Meinung nach nicht vornehmlich um Kinderglück, wie Sie propagieren, sondern um Erhalt der VaterMutterKind-Familie. &lt;br /&gt;
Haben Sie Ihrem Kind mal die semantische Feinheit von &quot;VaterMutterKind&quot; ungleich &quot;verheiratet mit Mann und Stiefkind&quot; ungleich &quot;MutterKind&quot; oder ungleich &quot;VaterVaterKind&quot; erklärt? Marketingmediale Spitzfindkeiten haben da keinen Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
bartynova&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Antwortmail 1 vom &quot;Du bist Deutschland-Kampagnenbüro&quot; am 21.02.08 :&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sehr geehrte Frau Bartynova,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 11. Januar. &lt;br /&gt;
Sie beziehen sich darin auf den TV-Spot. Selbstverständlich sind wir nicht der Meinung, dass nur eine Mutter, ein Vater und ein Kind eine Familie ausmachen. Wir meinen, dass ein Kind z.B. Mutter und Vater hat, aber doch das ganze Land braucht, um glücklich aufzuwachsen. Der Schwerpunkt liegt also auf dem Land Deutschland (Du bist Deutschland). Doch in den meisten Fällen hat jedes Kind eine Mutter und einen Vater, weshalb sie auch in dieser klassischen Konstellation im Spot erwähnt werden. Damit werden jedoch nicht andere Familienmodelle ausgeschlossen oder diskriminiert. Mit der Kampagne wollen wir diese Thematik jedoch auch nicht in den Mittelpunkt stellen. Vielmehr möchten wir eine gesellschaftliche Auseinandersetzung zum Thema Kinderfreundlichkeit in Deutschland fördern und damit natürlich auch die Diskussion über schwierige Themen und Missstände nicht aussparen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die Kampagne falsch verstanden haben, tut uns das sehr leid. Sofern Sie noch fragen haben, können Sie mich gern anrufen oder mir schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen aus dem Kampagnenbüro&lt;br /&gt;
Liese Greulich&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sowie Antwortmail 2 von &quot;Du bist Deutschland-Kampagnenbüro&quot; am 25.02.08, warum auch immer ich zwei Antworten bekomme...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sehr geehrte Frau Bartynova,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 15. Januar.&lt;br /&gt;
Mit der neuen Kampagne von Du bist Deutschland soll für mehr Kinderfreundlichkeit in Deutschland geworben werden. Dabei wollen wir keineswegs suggerieren, dass nur Hetero-Familien gute Familien sind. Der Schwerpunkt liegt auf den Kindern  wer die Eltern sind, ist dabei eher nachrangig.&lt;br /&gt;
Die Kampagne soll also vielmehr eine gesellschaftliche Auseinandersetzung zum Thema Kinderfreundlichkeit in Deutschland fördern.&lt;br /&gt;
Dabei gibt sie jedem Menschen die Möglichkeit sein Engagement für Kinder zu zeigen und damit andere zu motivieren ebenfalls etwas zu tun. Vielleicht gelingt es durch einen positiven Stimmungswandel, dass alle zukünftig mehr auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen achten und schwierige Situationen besser erkannt werden oder mehr Aufmerksamkeit bekommen.  &lt;br /&gt;
Selbstverständlich wurden sich im Vorfeld der Kampagne, z.B. zusammen mit Experten, viele Gedanken gemacht, um u.a. auch Problemen vorzubeugen. So war es uns z.B. sehr wichtig, im Spot auch ausländische oder behinderte Kinder zu zeigen, um zu demonstrieren, dass natürlich auch sie Deutschland sind.&lt;br /&gt;
Uns ist jedoch auch bewusst, dass eine so große Kampagne nicht nur Fürsprecher hat  und dabei geht es uns vor allem um eines: um die Kinder.&lt;br /&gt;
Wir hoffen, Ihnen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen aus dem Kampagnenbüro&lt;br /&gt;
Liese Greulich&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich konnte nicht umhin, zu antworten, unter der Mithilfe von &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://pbpp.wordpress.com/2008/03/01/du-bist-deutschland-leider-noch-einmal/&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Pat aus Thüringen&lt;/a&gt;. &lt;b&gt;Achtung, die Mail ist ziemlich lang, aber die darauf folgende Antwort von Frau Greulich ist es wert:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sehr geehrte Frau Greulich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schreiben: &lt;i&gt;&quot;Wenn Sie die Kampagne falsch verstanden haben, tut uns das sehr leid.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Also diesen Spruch finde ich ja super. Ich bin also zu blöde, diese Anzeigen nicht zu verstehen.&lt;br /&gt;
Das heißt aus meiner Sicht als Sendungdempfängerin schlichtweg: Ziel der Kampagne ist verfehlt. Ich bin ein ehrenamtlich engagierter Bestandteil dieser Gesellschaft, weiblich, mit Abi, Hochschulabschluß und unbefristeter Festanstellung - wenn ich das nicht verstehe, wer ist denn dann gewünschte Zielgruppe für diese Kampagne?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marketingleute ist das doch das schlechteste, was passieren kann, oder habe ich da was verpasst? Die Reaktion verwundert mich doch sehr, und die Betrachtungsweise finde ich auch eigenartig. Anstatt zu überdenken, argumentiert Sie hier mit meinem falschen Verständnis. Sie deinstrumentalisieren damit die Rolle der Kampagnen-Macher komplett. Der Fehler liegt klar bei mir.&lt;br /&gt;
Wie können Sie bei so einer Kampagne nur so argumentieren? Sie sagen mir mit Ihrer Antwort: &quot;Nicht wir haben etwas falsch ausgedrückt, sondern Sie sind zu unintelligent es zu verstehen, und das tut uns sehr leid, nur damit Sie das auch wissen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schreiben weiter: &lt;i&gt;&quot;Vielmehr möchten wir eine gesellschaftliche Auseinandersetzung zum Thema Kinderfreundlichkeit in Deutschland fördern.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das finde ich herrlich. Komisch, das dann sogar der LesbenSchwulenVerbandDeutschland (LSVD) an anderer Stelle initiieren muss, weil die Kampagne wohl irgendwie andere Auseinandersetzungen mit herauf beschwört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soeben per Email über den LSVD-Verteiler eingetrudelt stell ich das hier mal auszugsweise für Sie rein, falls das bei Ihnen noch nicht angekommen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;... In einer der Anzeigen heißt es u. a.: Deine Freunde nennst Du Digger,&lt;br /&gt;
deinen Französischlehrer echt krass und uns manchmal voll schwul. Ist&lt;br /&gt;
das jetzt was Gutes? Eigentlich auch egal. Denn dich: Finden wir dufte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Wir (der LSVD) hatten das Kampagnenbüro gebeten, zu der Aussage erläuternd  Stellung zu nehmen. Denn egal ist es doch nicht, ob schwul was Gutes ist oder eben nicht, oder?&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Weiter hatte der LSVD ausgeführt: Schwul heißt zunächst einmal schwul, nicht&lt;br /&gt;
mehr und nicht weniger. Dass dieses für eine sexuelle Orientierung stehende&lt;br /&gt;
Adjektiv gern auf dem Schulhof als Schimpfwort gebraucht wird, ist&lt;br /&gt;
hinlänglich bekannt. Gerade auch in Kombination mit Substantiva wie Sau&lt;br /&gt;
oder ähnliches erfreut es sich großer Beliebtheit. Dagegen richtet sich ein&lt;br /&gt;
Großteil der schwullesbischen Aufklärungsarbeit in diesem Land, die, so&lt;br /&gt;
meine ich, durch Ihre Anzeige konterkariert werden könnte. ...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt die Antwort aus Ihrem Kampagnenbüro:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;... Der Kampagnensprecher hat sich für die Sensibilisierung und Kritik bedankt. Die Kampagnenmacher stimmen zu, dass der Text des Anzeigenmotivs missverständlich ist und zu verstärkter Ausgrenzung führen könne. Deshalb werde man den Text des Anzeigenmotivs austauschen. ... (Klaus Jetzt am 12.02.2008 über den LSVD-Verteiler)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis:&lt;br /&gt;
Nachdem wir zu zweit alle Bilder der Kampagne durchgeschaut haben, kommen wir zu folgender Aufstellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungendarstellungen (eindeutig und mutmaßlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Anzeige 1 - Du machst uns wahnsinnig!&lt;br /&gt;
2. Anzeige 2 - Du bist bald 18.&lt;br /&gt;
3. Anzeige 3 - Du denkst immer nur an dich.&lt;br /&gt;
4. Anzeige 4 - Du könntest langsam mal ausziehen.&lt;br /&gt;
5. Anzeige 5 - Du sagst jetzt fett statt cool.&lt;br /&gt;
6. Anzeige 6 - Du lebst in deiner eigenen Welt.&lt;br /&gt;
7. Anzeige 9 - Du bringst unser ganzes Leben durcheinander.&lt;br /&gt;
8. Anzeige 11 - Du bist um sieben zu Hause!&lt;br /&gt;
9. Anzeige 13 - Du wirst irgendwann Präsident von Europa.&lt;br /&gt;
10. Anzeige 16 - Du solltest ein Einzelkind bleiben.&lt;br /&gt;
11. Anzeige 17 - Du misst 1,25 Meter.&lt;br /&gt;
12. Anzeige 19 - Du hast Pickel im Gesicht.&lt;br /&gt;
13. Anzeige 22 - Du lernst von uns, was du nicht darfst.&lt;br /&gt;
14. Anzeige 23 - Du machst uns nichts als Ärger.&lt;br /&gt;
15. Anzeige 25 - Du bringst nicht nur Trommelfelle zum Platzen.&lt;br /&gt;
16. Anzeige 26 - Du hast Omas Lieblingsvase runtergeschmissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mädchendarstellungen (eindeutig und mutmaßlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Anzeige 7 - Du singst fürchterlich.&lt;br /&gt;
2. Anzeige 14 - Du siehst aus wie eine Presswurst mit dicken Armen und Beinen.&lt;br /&gt;
3. Anzeige 15 - Du bist so ein süßes kleines Mädchen.&lt;br /&gt;
4. Anzeige 16 - Du solltest ein Einzelkind bleiben.&lt;br /&gt;
5. Anzeige 17 - Du misst 1,25 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht eindeutig indentifizierbar bzw. mutmaßlich implizierend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Anzeige 8 - Du stinkst.&lt;br /&gt;
2. Anzeige 10 - Du hast null Talent.&lt;br /&gt;
3. Anzeige 12 - Du warst ein Unfall.&lt;br /&gt;
4. Anzeige 18 - Du lässt uns keine freie Minute.&lt;br /&gt;
5. Anzeige 20 - Du hilfst uns beim Renovieren.&lt;br /&gt;
6. Anzeige 21 - Du bist ein echter Rotzlöffel. &lt;br /&gt;
7. Anzeige 24 - Du bist dick, hast eine Glatze und keine Zähne im Mund.&lt;br /&gt;
8. Anzeige 27 - Du glaubst noch an den Weihnachtsmann.&lt;br /&gt;
9. Anzeige 28 - Du bist Action pur, ohne dich hätten wir viel mehr Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ergäbe dann folgendes Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16x Jungs&lt;br /&gt;
5x Mädchen,&lt;br /&gt;
begleitet von&lt;br /&gt;
9x Mal nicht eindeutiger Darstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn die als nicht eindeutig klassifizierten Anzeigen alles Mädchen sind, dann wird der weibliche Teil der Gesellschaft trotzdem schön unter den Tisch gekehrt.&lt;br /&gt;
Bitte zählen Sie nach, falls ich mal wieder die Kampagnenbilder nicht verstanden haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrlich gesagt, wundert mich bei der Kampagne nichts mehr. So sachlich und argumentativ inkorrekt, wie Sie mir geantwortet haben, würde ich glatt böse Absicht unterstellen, wenn ich nicht die Vermutung hätte, dass schlichtweg vieles nicht überdacht und einfach vom Fleck weg verarbeitet wurde. Oder gab es eigentlich ein anderes Ziel hinter der Kampagne, so eine Art &quot;hidden agenda&quot; zur Förderung der guten, alten Rollen von vor 1965?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schule gab es für solch eine Umsetzung einer Klausuraufgabe einen Satz: &quot;Thema verfehlt, 6, setzen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichem Gruß&lt;br /&gt;
bartynova&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und jetzt die Antwort von Frau Greulich vom 5.3:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sehr geehrte Frau Bartynova,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nochmals vielen Dank für Ihre letzte Mail.&lt;br /&gt;
Offensichtlich habe ich Sie mit meiner Aussage verärgert, was mir sehr leid&lt;br /&gt;
tut. Selbstverständlich soll meine Aussage nicht bedeuten, dass Sie kognitiv&lt;br /&gt;
nicht in der Lage sind ,die Kampagne nicht zu verstehen. &quot;Es tut uns leid&quot;&lt;br /&gt;
meint an dieser Stelle, dass Sie die Kampagne/das Motiv anscheinend sauer&lt;br /&gt;
und wütend macht, obwohl sie, wenn anders interpretiert, den Menschen&lt;br /&gt;
einfach nur das Thema &quot;Kinderfreundlichkeit&quot; näher bringen und Freude machen&lt;br /&gt;
soll. Somit möchte ich weder behaupten, dass Sie kein &quot;engagierter&lt;br /&gt;
Bestandteil dieser Gesellschaft&quot; sind noch, dass der Fehler bei Ihnen liegt.&lt;br /&gt;
Allerdings sehen wir in der Kampagne, außer natürlich in dem&lt;br /&gt;
zurückgenommenen Motiv mit der missverständlichen Aussage, das Sie&lt;br /&gt;
ansprachen, keine Fehler, da wir von dem Thema und der Umsetzung überzeugt&lt;br /&gt;
sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb ist es natürlich auch nicht unser Anliegen Mädchen zu&lt;br /&gt;
vernachlässigen oder Rollenklischees zu bedienen - hinsichtlich des&lt;br /&gt;
unausgewogenen Geschlechterverhältnisses in den Anzeigen-Motiven müssen wir&lt;br /&gt;
Ihnen aber Recht geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für uns und die Kampagne ist der Gesamteindruck, der sich&lt;br /&gt;
sowohl aus dem TV-Spot als auch aus den Anzeigen-Motiven ergibt - die Motive&lt;br /&gt;
der Kampagne sind in einer Produktion entstanden (deswegen lassen sich viele&lt;br /&gt;
Motive wieder finden). Bei der Auswahl ist am Ende deshalb die Authentizität&lt;br /&gt;
der Motive ganz entscheidend. In dem TV-Spot hat dies nach den uns&lt;br /&gt;
vorliegenden Darstellerinformationen zu einem ausgeglichenen&lt;br /&gt;
Geschlechterverhältnis geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
L. Greulich&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das nenne ich mal eine nicht vorformulierte Antwort! Vielen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich selber zu Wort melden möchte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kampagnenbüro Du bist Deutschland&lt;br /&gt;
c/o fischerAppelt Kommunikation GmbH&lt;br /&gt;
Friedrichstraße 149&lt;br /&gt;
10117 Berlin&lt;br /&gt;
Tel.: (030) 726 146-735&lt;br /&gt;
Fax: (030) 726 146-725&lt;br /&gt;
pressebuero@du-bist-deutschland.de&lt;br /&gt;
www.du-bist-deutschland.de&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>bartynova</dc:creator>
    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-05T18:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bartynova.twoday.net/stories/4616844/">
    <title>Ich, Du, Er, Sie, Es ist Deutschland</title>
    <link>http://bartynova.twoday.net/stories/4616844/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://pbpp.wordpress.com/2008/01/10/du-bist-deutschland-aber-nur/&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier, bei Pat unterm Regenbogen,&lt;/a&gt; wird über &lt;a href=&quot;http://www2.dubistdeutschland.de/dbd/servlet/page/Kampagne/home?view=media&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;die Spots &lt;/a&gt;diskutiert, insbesondere ihre Bedeutung für das aktuell vorherschende Familienbild im guten, alten Deutschland.&lt;br /&gt;
Zu beachten ist das Manifest, welches als gesprochener Text zum Spot abläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kommentaren bei Pat finden sich Kontaktemails beteiligter Firmen. Hier die Kontaktemail der Agentur:&lt;br /&gt;
pressebuero@du-bist-deutschland.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum CSD werde ich zusammen mit meiner Frau ein T-Shirt tragen, irgendwas mit &lt;br /&gt;
&quot;Ich war mal Deutschland&quot;&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
&quot;Wird aus mir noch Deutschland?&quot;&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
&quot;Deutschland bist du, ich nicht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder so.</description>
    <dc:creator>bartynova</dc:creator>
    <dc:subject>Queere Eindruecke</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bartynova</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-15T12:19:00Z</dc:date>
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