Maßstäbe
Wie es anderen anderswo geht.
Geht es, einen ambivalenten Standpunkt zu vertreten? Oder ist ein Standpunkt per se eher mono-strukturiert?
Jedenfalls denke ich auf der einen Seite, zu sehen wie es anderen geht, im besonderen schlechter geht, in Bezug auf "Grundsicherung", Menschenrechte" etc., rückt mir immer mal wieder den Kopf zurecht und hilft mir z.B., über meine Jobsituation nicht den Kopf zu verlieren sondern über den Satz zu atmen "It's just a job".
Auf der anderen Seite denke ich aber auch, dass Gesellschaft als Ganzes und ich als Ego ein Recht darauf hat, sich in Punkten weiter zu entwickeln, die für andere als purer Luxus erscheinen, z.B. Selbstverwirklichung, Emotionale Weiterentwicklung, ökologisch-politisch wertvoll vorausgesetzt, also nicht auf anderer Kosten.
bartynova - 17. Jan, 12:46