Notes to myself

Donnerstag, 10. April 2008

Feststellung

Manchmal bin ich einfach zuuuuuuu besorgt.

*note to myself: don't worry, be happy.*

Sonntag, 2. Dezember 2007

...

Meine Frau Freundin sagte mir gerade, ich hätte eine Störung, weil ich meine Blogbeiträge allein schreiben will, ohne dass sie mir dabei auf den Bildschirm schaut. Sag ich, da hast du auch 'ne Störung. Sagt sie, nee, ich hab' keine.
Jetzt springt sie im Wohnzimmer, keine 3 Meter von mir entfernt, am Radio herum und schmeißt die ganze Zeit Dinge aus dem Regal herunter, natürlich nur aus Versehen. Ha, hier geht es doch um Neugierde und Aufmerksamkeit, da kann mir doch keine was erzählen!

Dieser Eintrag wird mir bestimmt eine Diskussion einbringen :-)

*note to myself: my next blog will be strictly anonymous*

p.s.: jetzt steht sie im Türrahmen, trinkt Apfelschorle, und schaut mich unverwandt an. Beziehungsdynamiken gehen mir manchmal sowas von auf die Nerven. Auch wenn ich sie von Herzen liebe.

Mittwoch, 28. November 2007

Lernstunde für bartynova

Für einen demnächst stattfindenden kleinen Auftritt habe ich mit meinem Gesangslehrer die zwei vorzutragenden Stücke geprobt.
Folgender Dialog fand statt:
ich: "Was mache ich, wenn die Pianistin nicht gut ist?"
er: "Spielt sie schlechter als ich?"
ich: "Ja."
er. "Unmusikalisch?"
ich: "Ja. Aber mit viel Sendungsbewusstsein. Und auch mit gutem Willen, denn sie hatte sich bereit erklärt, mich zu begleiten, ohne mich oder die Stücke zu kennen."
er: schaut mich schweigend an.
ich: "Sie ignorieren?"
er: "Ja."

*note to myself: work on attitude*

Freitag, 9. November 2007

...

Bin über Pat zu einem Artikel gelangt, der etwas neues zum Thema Erbrecht beinhaltet, unter anderem folgende Formulierung:
"Eine Härtefallregel gibt es für eingetragene Lebenspartner: Sie müssen zwar die höheren Steuersätze in der Klasse III zahlen, bekommen aber den Freibetrag eines Ehepartners zugestanden."

Ich bin ein Härtefall ... *kopfschüttel* ... irgendwas daran reizt mich zu einem albernem Lachen, es muss hier also eine leicht tragikomische Note in dem ganzen geben, sonst hätte ich nicht diesen Lachreiz...
Liegt es vielleicht daran, dass ich immer noch Lohnsteuerklasse I bin, die Legislative dies aber nicht als hart erachtet?
Oder vielleicht deswegen, weil ich, als ich mich mal wirklich als Härtefall fühlte, nicht als solcher gesehen wurde (Einkommen 350 Euro, Wohngeldantrag wurde abgelehnt, weil Einkommen zu gering)?
Oder erinnert mich der Beitrag nur daran, dass ich bei all meiner Alltäglichkeit - abgeschlossenes BWL-Studium, Konzernarbeitsleben, brave Steuerzahlerin, kochen, schlafen, lachen und weinen wie alle anderen - dass ich bei all dem doch nicht so Alltag bin?

*note to myself: daily reminder im händi einrichten für mehr Renitenz*

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Erkenntnisse aus der gestrigen Gesangsstunde

Immer dieses Sehnen nach dem, was ich nicht habe. Ich würde so gern schreiben können, richtig, sodass mir - und anderen - die Tränen kämen, so wie mir heute hier passiert. Kann ich aber nicht.

Der Grat zwischen Weiterentwicklung und dürftigem Sehnen ist schmal. Zweifel aller Orten. Ängste, die mich von dem, was ich tatsächlich haben könnte, zurückschrecken lassen. Sich auf "Nebenkriegsschauplätzen" tummeln, wie eine Coachin mal meine Vermeidungstaktik nannte.

Krieg ist es manchmal, sich selbst zu erobern.

*note to myself: singen soll ich, nicht bloggen.*

Dienstag, 2. Oktober 2007

Nicht mein Muskelkater

Am Sonntag gehörte ich zu den Einemillionen, die am Straßenrand den MarathonläuferInnen in Berlin zujubelten.
Bin schwerbeeindruckt von:
(1) dem Mann, der sowohl Kilometer 20 als auch Kilometer 36 an mir vorbeilief - und dabei ununterbrochen mit drei Bällen jonglierte!!!
(2) den LäuferInnen, die sich auch noch Kilometer 39 über mein Gejubel freuten und mir für die HopHopHops, YellaYellaYellas und GoGoGos noch direkt ins Gesicht lächelten.

*note to myself: next year even more cheer*

Freitag, 13. Juli 2007

Begräbnis

Gestern durfte ich mit dem Chor, bei dem ich Stimmbildung gebe, auf dem Begräbnis einer Mitsängerin singen.
Mal davon abgesehen, dass Singen auf Begräbnissen neben der Trauer immer eine Herausforderung darstellt - wegen des Kloßes im Halse, mit dem es sich schwer singen lässt - davon jedenfalls mal abgesehen fand ich die Trauerfeier bewegend und schön. Denn: die Menschen kamen zum Abschied nehmen, die Ansprachen kamen von Herzen, Menschen machten Musik für die Verstorbene und die Anwesenden, es wurde aufrichtig getrauert.
Das habe ich bei meinen davor liegenden Begräbnissen noch nicht so erlebt.
Es war gut, sich in solch einer herzerwärmenden Runde verabschieden zu können.

*note to myself: keep on striving for living sincere*

Dienstag, 10. Juli 2007

To Brasil!

"When a knotted string can unleash the wind,
and a drowned man can awake,
then I believe a broken man can heal."


Gestern gab es "Shipping news" per DVD

*note to myself: have trust in the next slip road to come*

Dienstag, 5. Juni 2007

Augenblicke

Mir wurde gesagt, dass die Art wie ich gucke, andere Menschen manchmal sehr irritieren würde. Dass ich manchmal Menschen damit auch verunsichern würde. Und, dass meine Mutter manchmal genauso guckt.
...
Jetzt habe ich natürlich eine Meinung über meine Mutter, vielschichtig, auch variabel, aber eine Meinung. Und ich kenne, wie sie guckt.
...
Oha. In mich gehend gewesen (oder heißt es "in mich gegangend sein"? Quizfrage: Wie heißt das infinitive Plusquamperfekt von "Ich bin in mich gegangen"?) muss ich zugeben - da ist was dran.
1. Wenn mich etwas fasziniert - und dazu gehören unter anderem Menschen, bei denen ich kapieren möchte, wie sie "so ticken" - fange ich an, neugierig zu gucken.
Finde ich jetzt nicht soooo verwerflich. Bin ich halt an meinen Mitmenschen interessiert.
2., und hier wird es kritisch, wenn ich kapiere, wie jemand, der mir unsympatisch ist und/oder mich unfreundlich behandelt, tickt - dann gucke ich erst recht. Anders ausgedrückt, ich schaue nach einem möglichen Schwachpunkt, emotional wie sachlich, und gucke dann wohl mit der Absicht, zu ärgern.
Meine Mutter sagte früher manchmal entnervt: "Guck mich nicht so giftig an". Vermutlich weil sie genau wusste, was ich dann gerade ausdrücken wollte.
Das bringt mich zu der Überlegung: wann interessieren mich Menschen, sprich wann gucke ich neugierig? Und warum versuche ich, Menschen, die mich unfreundlich behandeln, mit Blicken zu erwischen? Und warum funktioniert das?
*Note to myself: less staring, more talking*

Dienstag, 22. Mai 2007

...

Im Versuch, mein Blog ansatzweise regelmäßig zu bestellen, merke ich, dass ich zu wenig Zeit nutze, um das Leben zu umdenken und Eindrücke zu verarbeiten.
*Note to myself: less appointments, more quality leisure time*

bartynova

Das Leben ist gar nicht so, es ist ganz anders.

es ist ...

oh, mir ist noch was...
oh, mir ist noch was eingefallen: "gelesen, gelacht,...
barty (Gast) - 5. Nov, 22:43
Kurz und bündig...
Kurz und bündig :-) Und es würde die eff...
bartynova - 5. Nov, 16:55
Muss ich überhaupt...
Muss ich überhaupt antworten... das frage ich...
bartynova - 5. Nov, 16:55
Vielen Dank!
(Spielregel No. 1) ... ich arbeite dran ;) Wassergiraffen...
Desideria - 4. Nov, 13:13
ich auch (nicht) . aber...
ich auch (nicht) . aber das liegt an uns ösitanern...
viennacat - 3. Nov, 17:01

was zieh' ich bloß an?

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