Dies, Das, Dort

Mittwoch, 15. Februar 2012

Bundesheer: Bei Barty geht das Licht aus.

Nächste Woche findet der Umzug von Wien nach Berlin statt. Am Wochenende packen.
Trauer im Hause Barty ob des Scheiterns, der Frustration, der verlorenen Hoffnung, ob der Verletzung, die ich der VC zugefügt habe.
Warum die Schwierigkeiten auf dem Weg nach Wien und von Wien wieder weg hier im Blog nicht nennenswert auftauchten? Weil ich bei auftretenden Beziehungsschwierigkeiten das direkt gesprochene Wort von Frau zu Frau der indirekten, schriftlichen Kommunikation über ein Blog vorziehe.
Ich werde mich zu dem Scheitern hier nicht weiter äußern, denn was es da noch zu sprechen gibt, geht im Zweifelsfall nur mich und die VC was an.

Dieses Blog schließe ich hier. Genau kann ich den Finger nicht drauf legen, warum, aber Beiträge wie z.B. "Die Pointe an der Pointengasse ist, dass sie nicht Pointengasse sondern Pointengasse ausgesprochen wird." erscheinen mir hier nicht mehr passend.
Ob ich mir was anderes suche? Keine Ahnung. Ich muss erstmal Scherben im echten Leben aufsammeln und schauen, ob oder wie ich an mein altes Leben wieder anknüpfen kann. Und ich brauche Ruhe, erstmal, denn ich habe keine Energie mehr für Kanäle nach außen.

Euch Mitlesenden einen lieben, herzlichen und aufrichtigen Dank für Eure Anteilnahme, die Dialoge mit Euch und die vielen Anregungen. Und ich hoffe, ab und an hattet Ihr mit mir auch was zu lachen, denn Lachen ist eine der absolut notwendigen Grundessenzen des Lebens.

Alles Liebe
Miss Bartynova

Mittwoch, 1. Februar 2012

...

440 Euronen, um wegen Wegzugs aus Österreich aus meinem Händivertrag rauszukommen. Da war die Deutsche Telekom in Piefkonien deutlich kulanter.

Weiß jemand, wie ich meine Schneeflocke, mein geliebtes iPhone, entsperren lassen kann, ohne dafür extra 110 Euronen zu zahlen?

Dienstag, 24. Januar 2012

Das Örtchen

Erst wurden die Stromleitungen im Treppenhaus gemacht.
Dann die Gasleitungen, wieder alles im Treppenhaus.
Putz-, Mörtel- und Rigipsstaub aller Orten, es war kein Gegenankommen.
Dann wurde die Nachbarwohnung freigegeben zum Abschuss zur Kernsanierung.

Seit dem Sommer letzten Jahres also Dreck und Lärm und Dreck und Lärm und....

Bei der Generalüberholung der Nachbarwohnung wurde dann festgestellt, dass die Abwasserrohre ausgewechselt werden müssen, den gesamten Strang runter. Dazu müsse man auch in die jeweils benachbarten Wohnungen, leider.
Damit war der Dreck dann direkt in der Wohnung. So eine aufgestemmte Wand kann schon ganz schön staubig sein.

Das Loch in der Wand war nicht riesig, aber auch nicht klein. Auf jeden Fall groß genug, um die Handwerker, die von 7 bis 7 in der Nachbarwohnung arbeiten, noch liver mitzubekommen, als es vorher schon nicht nötig gewesen wäre. Ganz ehrlich: zur Toilette zu müssen, während man ca 50 cm entfernt am Boden die Hände von einem Handwerker werkeln sieht, ist meiner Verdauung nicht förderlich, ebensowenig wie die ständigen Arbeiten im Treppenhaus von Früh bis spät.
Habe ich übrigens schon erwähnt, dass die Toilette das Fenster zum Treppenhaus hat? Seit einem halben Jahr sitzen wir also eh schon auf dem Präsentierteller, zumindest was frühmorgendliche und abendliche Toilettengänge betrifft.

Dann war das Loch wieder zu.

Dann wurde das Toilettenfenster durch die Handwerker von außen so beschädigt, dass es ausgehangen werden musste, um die Glasscheibe zu ersetzen.

Jetzt trennt mich von den Handwerkern, die inzwischen auch draußen im Treppenhaus Türen und Fenster der Nachbarwohnung streichen, nur eine Pferdedecke, bis das Fenster wieder da ist.

Ja, ich weiß, das es schlimmere Örtchensituatonen gibt. Erst kürzlich wurde mir z.B. geschildert, dass es in den Staaten öffentliche Örtchen gibt, bei denen die einzelnen Toilettenkabinen gar keine Türen haben, wegen der besseren Eindämmung von (Drogen-)Kriminalität.
Aber ich wohne nicht in den Staaten, und ich verhalte mich auf meiner Toilette auch nicht kriminell.

Ich wünsche mir endlich wieder eine entspannte Örtchensituation.

Donnerstag, 19. Januar 2012

eklektisches

  1. Ist Taxi fahren in New York eigentlich wirklich so preiswert, wie es einem in Filmen manchmal suggeriert wird?
  2. Wenn ich groß bin, möchte ich die grauen Haare so haben wie Meryl Streep in "Der Teufel trägt Prada"!
  3. "Auf Jobs, die die Miete zahlen!" ist ein sinnvoller Spruch, aber nicht das Ende der Fahnenstange.
  4. Ich möchte mir nach meinem Umzug eine Wimpernzange zulegen. Unbedingt.
  5. Ich hab tolle Freundinnen.
  6. Dass Captain Iglo mir jetzt Chicken Nuggets verkaufen soll, finde ich völlig widersinnig. Alles nur Propaganda.
  7. Und ich muss unbedingt in den neuen Muppetsfilm!
  8. Last but not least: Ganz ruhig, Tiger.

Sonntag, 8. Januar 2012

Eigen- und Fremdwahrnehmung - oder wie mich meine Eltern wahrnehmen

Heute telefonierte ich mit meinem Dad. Dachte ich melde mich mal wieder, nachdem ich ihm zu Weihnachten von meiner Trennung berichtet hatte.

Er freute sich auch wirklich, wieder von mir zu hören, "schließlich machen wir uns hier ja auch so unsere Gedanken".
Warum ich mich getrennt hätte. Nein, darüber wollte ich nicht mit ihm sprechen. Vielleicht mal, wenn wir uns persönlich wieder sehen, aber nicht so am Telefon. Außerdem wollte ich nicht darüber sprechen.
Hat er akzeptiert, soweit alles in Ordnung.

Aber dann kam's: "Und, was willst Du jetzt tun?"
Ich: "Ich gehe zurück nach Berlin. Und wenn ich Glück habe, kann ich sogar meine alte Arbeit wieder machen."
Dad: "Aha."
Pause.
"Wir, also Deine Mutter und ich, haben so überlegt, ob das Ganze nicht auch ein Zeichen ist."
Ich: "Ein Zeichen wofür?"
Dad: " Najaaaaaa. Ob das nicht auch eine Zäsur sein könnte, ein guter Anlass, um mal was ganz anderes zu machen."
Ich: bleib ruhig Barty, bleib ruhig, Du weißt worauf er hinaus will, Du muss Dich nicht rechtfertigen.
Dann, nach einmal ein- und ausatmen und wieder Luft holen: "Ich habe doch gerade was ganz anderes gemacht. Bin in ein anderes Land gezogen, bin in die Unternehmensberatung gewechselt. Ich sehe das als was anderes."
Dad: "Najaaaaaa.... Aber so zurück in's alte Fahrwasser zu flüchten...."
Ich, wieder nach einmal ein- und ausatmen: "Ich sehe das nicht als eine Flucht zurück. Mein alter Job und ich passten zusammen wie Deckel auf Topf. Ich hätte ihn gar nicht erst her geben sollen. Den wieder zu machen wäre keine Flucht sondern die richtige Konsequenz aus dem Gelernten: ich darf einen Anspruch auf das haben, was ich wirklich gerne mache und wo ich mich wohl fühle, ich muss das nicht aufgeben, nur um ein womöglich exotischeres Leben zu leben."
Dad, nach einigem Nachdenken: "Ja gut. Du warst ja auch schon immer eher risikoscheu, da kommst Du ganz nach Boss [Großvater väterlicherseits, A.d.R.]. Wenn es für Dich passt...."
Ich, na klar, immer noch am Ein- und Ausatmen: "Was bitte ist risikoscheu daran, einen Job zu kündigen und nach Wien zu ziehen? Was ist risikoscheu daran, eine wie ich finde mutige Entscheidung zu fällen, wie ich sie jetzt gefällt habe? Was ist, mal grundsätzlich gesprochen, risikoscheu daran, offen als Lesbe zu leben? Ich finde mich ganz ehrlich nicht risikoscheu. Nur weil ich nicht bereit bin, mich in Schulden für einen Hauskauf nach dem anderen zu stürzen und nur weil ich nicht so extravagant und besonders wie Mutter bin, bin ich doch noch lange nicht risikoscheu."
Dad: "Ja, gut. Naja, vielleicht schaffst Du es ja, am 1./2. März schon wieder in Berlin zu sein, da sind wir nämlich dann auch, zum 10-jährigen Firmenjubiläum von M. [Multilevelmarketingschmuckvertrieb der Eltern, A.d.R.]."

Ich hab' an der Stelle dann nicht direkt aus dem Stammhirn zurückgeschossen, er solle jetzt mal keinen Stress machen, schließlich hätten sie es in 4 Jahren nicht einmal nach Berlin geschafft, dafür aber mehrmals jährlich nach Trier zu meinem Bruder, da müsse ich jetzt nicht nach ihrem Kalender springen, nur weil sie zufällig nach Berlin müssten.
Zum Glück war ich bei dem Telefonat grad draußen spazieren, da konnte ich meinen mit Enttäuschung vermischten Unmut ablaufen.

Aufgelesen...

... zum mir merken für später:

"Durch alles wirken wir, durch jeden Fuß, der schreitet, durch jeden Mund, der spricht, durch jedes Herz, das fühlt."

Freitag, 30. Dezember 2011

Hach :-)))

Ich liebe die Mielke-Schwestern!



Und dann noch so Sätze wie "Renate guckt nicht nach oben"..... "Papa ante portas" ist immer noch der Beste!

Samstag, 24. Dezember 2011

...

Freitag, 23. Dezember 2011

...

wenn ich eine speicherkarte mit 8 gb kaufe, möchte ich auch 8 gb bekommen - UND NICHT 7,59!!!!!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Prädikat sehr wertvoll:

Edie & Thea: A Very Long Engagement

Ein so dermaßen empfehlenswerter Film, das Wort Dokumentation kommt mir hierbei fast gar nicht über die Lippen. Ich sah ihn auf dem Filmfestival "identities" 2011 und fand ihn absolut berührend, herzerweichend, authentisch und lebensecht.

Zum Inhalt:
New York 1965. Zwei Collegeabsolventinnen mit sehr unterschiedlichem jüdischen Background – Thea, aus Holland emigrierte Unternehmerstochter, und Edie, in Philadelphia aufgewachsenes Ostküstengirl, lernen einander in der halböffentlichen Lesbenszene des West Village kennen.
42 Jahre sind Edie und Thea ein Paar, als sie in 2007 in Kanada heiraten.

Gezeigt wird ihre Beziehung anhand unzähliger Photografien und Interviews.
Susan Muska und Gréta Ólafsdóttir, die 1998 mit ihrem Dokumentarfilm The Brandon Teena Story Aufsehen erregten, erzählen hier eine wahre Geschichte und ihnen gelingt ein atmosphärisch sehr dichtes, liebenswertes, anrührendes Porträt.

im Top Kino im Wien vom:
10. – 22. 12. um 20.30 Uhr (18.12. keine Vorstellung)
23. – 29. 12. um 22 Uhr

bartynova

"Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man." (Franz Kafka)

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http://abouthealth.at/ (Gast) - 18. Sep, 06:31
DHL = Dauert Halt Länger
ich bins leid mit DHL da sitzt man zuhaus und wartet...
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zwei Koffen gehen auch
Hilfe beim Packen könnte es bedeuten einfach einen...
Fuchs (Gast) - 25. Apr, 19:01
ich habe ja eher "still"...
ich habe ja eher "still" Anteil genommen - wünsch...
Sternenstaub - 17. Feb, 18:21
Alles Gute wünsche...
Alles Gute wünsche ich dir. Und danke, dass du...
testsiegerin - 16. Feb, 15:37

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