Bitter ist das.
Soeben erhielt ich von der ExFrauFreundin (EFF) einen Telefonanruf. Sie ist mit ihren alten Opel liegen geblieben. Und ihr Werkstattmensch kann jetzt nicht vorbeikommen mit seinem Abschlepper. Den ADAC anzurufen hat eh keinen Sinn, sagt, sie, das dauere ja auch mindestens eine Stunde bis die da sind. Also hat sie ihre "Es ist kompliziert"-Partnerin angerufen, damit die sie abschleppt. Aber die sei doch auch so langsam. Wenn die sagt, dass sie Gas gibt, würde sie, die EFF, dabei Urlaub machen können.
Und woher sie denn jetzt das Geld für die Reparatur nehmen solle. Sie braucht das Auto doch, für ihre Selbständigkeit.
Sie weinte bitterlich.
"Und überhaupt, immer passiert sowas genau dann wenn es überhaupt nicht sein darf."
So schlimm und finanziell wirklich prekär die Lage der EFF ist - den letzten Satz höre ich seit 1996 immer wieder von ihr. Und er gibt mir inzwischen ein sehr trauriges Gefühl. Hoffnungslosigkeit. Desillusion. Distanz.
Früher bin ich in die Spur gegangen und habe mitgeholfen, Notfalllösungen organisiert, bin auf Baustellen eingesprungen und habe finanziell ausgeholfen.
Jetzt will ich nicht mehr. Ich will dieses ganze Unglück nicht mehr sehen. Das wirtschaftliche Rumkrepeln, die finanzielle Abhängig von ihrer Mutter, das flehentliche Wimmern um Unterstützung, die Hoffnungslosigkeit, ihr Unwille, vom einst eingeschlagenen Weg abzugehen.
Ich will das nicht mehr sehen und hören, dieses Unglück, welches ich eigentlich nicht, aber irgendwie doch auch mit zu verantworten habe.
Und woher sie denn jetzt das Geld für die Reparatur nehmen solle. Sie braucht das Auto doch, für ihre Selbständigkeit.
Sie weinte bitterlich.
"Und überhaupt, immer passiert sowas genau dann wenn es überhaupt nicht sein darf."
So schlimm und finanziell wirklich prekär die Lage der EFF ist - den letzten Satz höre ich seit 1996 immer wieder von ihr. Und er gibt mir inzwischen ein sehr trauriges Gefühl. Hoffnungslosigkeit. Desillusion. Distanz.
Früher bin ich in die Spur gegangen und habe mitgeholfen, Notfalllösungen organisiert, bin auf Baustellen eingesprungen und habe finanziell ausgeholfen.
Jetzt will ich nicht mehr. Ich will dieses ganze Unglück nicht mehr sehen. Das wirtschaftliche Rumkrepeln, die finanzielle Abhängig von ihrer Mutter, das flehentliche Wimmern um Unterstützung, die Hoffnungslosigkeit, ihr Unwille, vom einst eingeschlagenen Weg abzugehen.
Ich will das nicht mehr sehen und hören, dieses Unglück, welches ich eigentlich nicht, aber irgendwie doch auch mit zu verantworten habe.
bartynova - 15. Sep, 13:16
alles gute dir, schau doch nach vorne.
ich bin mir sehr sicher, du hast dir nix vorzuwerfen.
so, jetzt fertig mit (r)einmischen.