Immer noch keine Worte gefunden....
Gestern war ich mit dabei, bei der Großdemonstration gegen Atomkraftnutzung in Berlin.
Es war schon schön bunt und laut, da gibt es nichts zu meckern:

Ich bin aber immer noch sprachlos, bzw. in den Gefühlen so aufgewühlt über die Geschenisse in Japan, dass ich kaum Worte zu finden scheine, die mir nicht als Hohlphraserei erscheinen. Ich stelle bei mir den Effekt fest, dass die herkömmlichen emotionalen Reflexe nur teilweise funktionieren. Denn interessanterweise empfinde ich neben dem Mitleid viel Hilflosigkeit aufgrund von ...... Verständnislosigkeit.
Wie können die Japanerinnen eine so bedrohliche Sitution so (vermeintlich) ruhig aushalten? Wieso wirken sie (auf mich) beinahe schon gleichmütig, zumindest im Fernsehen? Ist das Schock? Oder ist der Kulturunterschied zwischen Japan und Deutschland tatsächlich so groß? Ich bin befremdet ob der (scheinbar) gleichmütigen Schicksalsergebenheit. Dort wird nicht vor der Gefahr geflohen wegen der Ehre, sondern statt dessen bleiben Eltern mit ihren kleinen Kindern lieber in Tokio und setzen sich eher der Strahlung aus, als Richtung Süden zu ziehen....?
Ich möchte deutlich machen: ich sage nicht, dass JapanerInnen gleichmütige Schäfchen SIND, die sich no matter what zur Schlachtbank führen lassen. Ich sage, dass ich deren emotionale Wahrnehmung nicht verstehe. Sind wir im Westen zu hysterisch und der so nüchtern wirkende Angang der japanischen Menschen der effizientere Umgang mit so einer Katastrophe?
Vielleicht fehlt mir quasi der gewohnte, emotionale Spiegel, bei dem ich gefühlsmäßig ansetzen könnte. Zu meinem Grauen über die menschliche und umweltbezogene Katastrophe kommt also ein Gefühl der Verständnislosikeit hinzu... und die Herausforderung, dennoch oder gerade deswegen weiterhin Standpunkt zu beziehen und verstehen zu wollen.
Von meiner emotionalen Verwirrtheit einmal abgesehen: Ich hoffe Herr Mappus mit seiner CDU bekommt heute bei der Baden Würtemberg Wahl ordentlich eins auf die Mütze. Die Aussetzung der Ausetzung, für drei Monate..... Weicheier, käufliche.
Es war schon schön bunt und laut, da gibt es nichts zu meckern:

Ich bin aber immer noch sprachlos, bzw. in den Gefühlen so aufgewühlt über die Geschenisse in Japan, dass ich kaum Worte zu finden scheine, die mir nicht als Hohlphraserei erscheinen. Ich stelle bei mir den Effekt fest, dass die herkömmlichen emotionalen Reflexe nur teilweise funktionieren. Denn interessanterweise empfinde ich neben dem Mitleid viel Hilflosigkeit aufgrund von ...... Verständnislosigkeit.
Wie können die Japanerinnen eine so bedrohliche Sitution so (vermeintlich) ruhig aushalten? Wieso wirken sie (auf mich) beinahe schon gleichmütig, zumindest im Fernsehen? Ist das Schock? Oder ist der Kulturunterschied zwischen Japan und Deutschland tatsächlich so groß? Ich bin befremdet ob der (scheinbar) gleichmütigen Schicksalsergebenheit. Dort wird nicht vor der Gefahr geflohen wegen der Ehre, sondern statt dessen bleiben Eltern mit ihren kleinen Kindern lieber in Tokio und setzen sich eher der Strahlung aus, als Richtung Süden zu ziehen....?
Ich möchte deutlich machen: ich sage nicht, dass JapanerInnen gleichmütige Schäfchen SIND, die sich no matter what zur Schlachtbank führen lassen. Ich sage, dass ich deren emotionale Wahrnehmung nicht verstehe. Sind wir im Westen zu hysterisch und der so nüchtern wirkende Angang der japanischen Menschen der effizientere Umgang mit so einer Katastrophe?
Vielleicht fehlt mir quasi der gewohnte, emotionale Spiegel, bei dem ich gefühlsmäßig ansetzen könnte. Zu meinem Grauen über die menschliche und umweltbezogene Katastrophe kommt also ein Gefühl der Verständnislosikeit hinzu... und die Herausforderung, dennoch oder gerade deswegen weiterhin Standpunkt zu beziehen und verstehen zu wollen.
Von meiner emotionalen Verwirrtheit einmal abgesehen: Ich hoffe Herr Mappus mit seiner CDU bekommt heute bei der Baden Würtemberg Wahl ordentlich eins auf die Mütze. Die Aussetzung der Ausetzung, für drei Monate..... Weicheier, käufliche.
bartynova - 27. Mär, 10:50