die Neue flippt aus.
Gestern und vorgestern hatten wir Besuch von unserer Chefin, zur weiteren Einarbeitung, denn wir sind ja neu in der OrgEinheit.
Die Neue war nicht in der Lage, ihren Stuhl mit an den Tisch zu schieben, an dem wir saßen, sondern wartete auf eine extra formulierte schriftliche Einladung (oder was auch immer). Jedenfalls setzte sie sich nicht dazu sondern verkroch sich beleidigt hinter ihren Bildschirm. Um 16 Uhr sagte sie dann unter Tränen, dass die Themen sie ja offensichtlich nicht beträfen, und sie hätte sowieso den Eindruck nicht erwünscht zu sein, sie würde jetzt gerne Feierabend machen.
Langer Rede kurzer Sinn: niemand tut ihr was, da bin ich mir sicher. Alle behandeln sie kollegial und freundlich. Sie lebt in ihrer eigenen Wahrnehmungswelt und fühlt sich im Nullkommanichts verraten. Dann wird geschmollt geschmollt geschmollt und geheult.
Meiner Meinung nach ist sie jenseits von allem. Ich habe die Nase so richtig voll von KollegInnen, die nicht in der Lage sind, ihre emotionale Ebene von der Arbeitsebene zu trennen. So eine beleidigte Leberwurst habe ich schon lange nicht mehr erlebt.
Unser gemeinsamer Kollege mit im Büro, der gleichzeitig ihr Freund ist, nimmt natürlich ihre Partei ein.
Was kann ich noch tun?
Die Neue war nicht in der Lage, ihren Stuhl mit an den Tisch zu schieben, an dem wir saßen, sondern wartete auf eine extra formulierte schriftliche Einladung (oder was auch immer). Jedenfalls setzte sie sich nicht dazu sondern verkroch sich beleidigt hinter ihren Bildschirm. Um 16 Uhr sagte sie dann unter Tränen, dass die Themen sie ja offensichtlich nicht beträfen, und sie hätte sowieso den Eindruck nicht erwünscht zu sein, sie würde jetzt gerne Feierabend machen.
Langer Rede kurzer Sinn: niemand tut ihr was, da bin ich mir sicher. Alle behandeln sie kollegial und freundlich. Sie lebt in ihrer eigenen Wahrnehmungswelt und fühlt sich im Nullkommanichts verraten. Dann wird geschmollt geschmollt geschmollt und geheult.
Meiner Meinung nach ist sie jenseits von allem. Ich habe die Nase so richtig voll von KollegInnen, die nicht in der Lage sind, ihre emotionale Ebene von der Arbeitsebene zu trennen. So eine beleidigte Leberwurst habe ich schon lange nicht mehr erlebt.
Unser gemeinsamer Kollege mit im Büro, der gleichzeitig ihr Freund ist, nimmt natürlich ihre Partei ein.
Was kann ich noch tun?
bartynova - 1. Jun, 10:45
heulen.
??? Heulen ???
Denn, so habe ich gedacht, wenn ich mich um ihre beleidigte Leberwurst kümmere, hört das nie auf. Ich habe nämlich den Eindruck, dass sich die Gute in ihrer beleidigten Komfortzone sehr wohl fühlt und ihre Umwelt genau damit erpresst: "Wenn du nicht lieb zu mir bist, schaue ich dich so lange beleidigt und leidend an bis du schreist".
Ich finde, dass die Arbeitsstelle keine Kindertagesstätte oder ein Ponyhof ist sondern Arbeitsstelle. Und ich bin nicht vertraglich verpflicht, die - total unberechtigte - Leberwurstattitude einer Kollegin mitzutragen. Dafür werde ich nicht bezahlt, habe ich mir gedacht.
Dies sagte ich ihr auch :-) Und noch ein paar andere Dinge, alles natürlich rein sachlich und auf der Arbeitsebene ;-)
Und ganz ehrlich: nachdem sich mein Konfliktscheuer Puls an die Situation gewöhnt hatte, ging es mir gleich viel besser *stolz wie Oskar sei*.
Das schärfste an der Situation war: ich habe das Gespräch aus taktischen Gründen unter Anwesenheit unseres gemeinsamen Kollegen, ihrem Boyfriend, geführt, wegen Zeugen. Er ergriff sofort meine Partei, woraufhin sie ausflippte, auf wessen Seite er denn sei.