Unverdaut

Gestern antwortete ich auf die Frage des Freundes und gemeinsamen Kollegen (FugK), ob ich was zum Mittag dabei hätte: "Ja, aber ich verschiebe meine Mittagszeit von 12 auf 14 Uhr. Das passt besser mit meinen langen Tagen zusammen."

Okay, die Neue und ihr FugK machten unter meinen Augen am Nebentisch Mittag, gegen 14 bin ich raus in den Sozialraum, um dort allein und in Ruhe zu speisen.

So weit so gut.

Heute fragt mich der Freund und gemeinsame Kollege dasselbe.
Sag ich, ich esse erst um 2.
Sagt er, jaja, ich weiß, ich mein' ja nur, ob du dir von draußen was zum essen holst.

Die beiden haben mit Datum heute ihre Mittagspause UM ZWEI STUNDEN NACH HINTEN VERSCHOBEN!!!

Ich bin doch sprachlos, muss ich sagen.

Meine Frau Freundin sagt dazu nur: "Armselig"
Florian (Gast) - 24. Sep, 23:18

Sporadisch lese ich dein Blog - wegen der Berichte aus der Vorhölle der Angestelltenwelt. Hach, ich könnte einstimmen mit Schimpf und Schande - lese aber lieber deine absolut glauhaften Berichte und bin hinterher immer ruhiger. Bist du auch schon im Zustand innerer Kündigung oder einfach nur schmerzfrei?

bartynova (Gast) - 25. Sep, 09:46

Freut mich, dass dich die - wirklich geschehenen - Geschichten beruhigen :-)

Ich schwanke, ich schwanke :-) Innere Kündigung ist soooo langweilig, tendiere also eher zu schmerzfrei durch Ablenkungen wie singen und Blog schreiben ;-) Freunde schenkten mir außerdem einen Dilbert Abreißkalender.
Florian (Gast) - 25. Sep, 20:45

Kein Zweifel daß das wirklich passiert, jeden Tag millionenmal in unzähligen Büros. Frage ist, wie lang man das mit singen kompensieren kann? Weil man sich irgendwann zu schade ist, weil man wirklich besser ist. Und das dann nur durch Distanzierung von dem Scheiß schafft - ich glaube auch Karriere im Sinne von Unternehmenshierarchie ist weniger Cash sondern Distanzierung der anderen weil man es nicht mehr aushält (und Eitelkeit befriedigen natürlich).
bartynova - 26. Sep, 10:02

Ich stimme dir zu, sich nach oben "wegzuarbeiten" ist mit Sicherheit eine Möglichkeit, sich zu distanzieren. Und Eitelkeit schadet dabei bestimmt nicht. Aber ich denke, dass dies durchaus auch Selbsbetrug sein kann. Denn man muss den Kindergarten grundsätzlich mögen, um ihn führen zu können. Eitelkeit täuscht hervorragend darüber hinweg ;-)
Ich werde wohl nicht ewig kompensieren können :-) Aber ich will das vorraussichtliche Elterngeld noch nicht hergeben ;-) (nein, ich bin nicht schwanger)

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bartynova

"Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man." (Franz Kafka)

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ich bins leid mit DHL da sitzt man zuhaus und wartet...
Bone (Gast) - 21. Dez, 12:55
zwei Koffen gehen auch
Hilfe beim Packen könnte es bedeuten einfach einen...
Fuchs (Gast) - 25. Apr, 19:01
ich habe ja eher "still"...
ich habe ja eher "still" Anteil genommen - wünsch dir...
Sternenstaub - 17. Feb, 18:21
Alles Gute wünsche ich...
Alles Gute wünsche ich dir. Und danke, dass du einen...
testsiegerin - 16. Feb, 15:37

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