Ich muss mal Dampf ablassen.
Vorab ein Exkurs: mit Karola (Name geändert, A.d.R.) war ich bis vor 12 Jahren für ca. 3 Jahre befreundet; sie erkrankte am zentralen Nervensystem. Meine Wahrnehmung war, dass Karola hilfsbedürftig wurde, dieses auch signalisierte im Sinne von "ich bin schwach, fang mich auf"; aber alles was ich an Unterstützung geben konnte, wurde brüsk zurückgewiesen, als wäre es anmaßend, sie für schwach zu halten. Ich kam damit nicht klar, nicht mit den ambivalenten Funksprüchen, und nicht mit der Krankheit. Und so habe ich den Kontakt versanden lassen. Darauf bin ich wirklich gar nicht stolz und wünschte mir immer wieder, dass ich das anders angesprochen und geklärt hätte.
So.
Vor 8 Wochen erhielt ich meiner Kumpeline Marion (Name geändert, A.d.R.) eine SMS. Sie glaube sie sei ein wenig in mich verknallt, das wolle sie mir sagen, aber jetzt solle ich das ganze wieder vergessen.

Leider habe ich nicht souverän reagiert :-(
Statt zu atmen und erstmal gar nichts zu tun, schrieb ich zuück (Das! passiert mir niiieee wieder!). Mein Tenor: dankeschön, und ich packe es in die allerhinterste Schublade meines Gedächtnisses.
Ich meinte das so, dass ich das ganze tatsächlich vergesse. Ich bin so. Es gilt das gesprochene bzw. geschriebene Wort. Und ich versuche, die Wünsche meiner Freundinnen so weit wie möglich zu respektieren.
Schon am Abend, als ich mit meiner besten Freundin dazu telefonierte, wurde mir klar, dass das ein Fehler ist. "Das hat die nur gesagt, aber nicht so gemeint!!!", waren ihre eindringlichen Worte. "Die wenigsten sind so wie du, barty. Da kommt garantiert noch was nach!"
Und haste nich' gesehen, rief mich Marion am nächsten Tag auf der Arbeit an, um "darüber" zu reden.
Fand ich nicht lustig, sagte ich auch; fand sie wiederum nicht lustig. Ich habe mir eine Kontaktpause erbeten. Zugegeben habe ich von 2 guten Wochen geredet und 8 gute Wochen draus gemacht, bis ich ihr auf den AB sprach. Die Wochen davor wollte ich a) nicht auf den AB sprechen, und hatte b) kaum Lust, mit ihr zu reden.
Jedenfalls, sie ruft also zurück und begrüßt mich mit dem Satz: "Oh, ich hätte nicht mehr gedacht von dir zu hören. Ich dachte du würdest das versanden lassen wie bei Karola."
Wow.
Ich bin sauer. Richtig wütend. Dass ich mich wegen Karola nicht gut fühle, weiß Marion. Sie kennt die Geschichte.
Und dass ich in Sachen Konfliktbeältigung nicht mehr die von vor 12 Jahren bin, sollte sie auch wissen.
Meine Frau Freundin meint, sie sei halt verletzt, weil zurückgewiesen, deswegen würde sie sowas sagen.
Ich meine, dass ich Schläge unter die Gürtellinie nicht akzeptiere.
Ich glaube, dass ich diesen Satz nachtragend behandeln werde.
So.
Vor 8 Wochen erhielt ich meiner Kumpeline Marion (Name geändert, A.d.R.) eine SMS. Sie glaube sie sei ein wenig in mich verknallt, das wolle sie mir sagen, aber jetzt solle ich das ganze wieder vergessen.
Leider habe ich nicht souverän reagiert :-(
Statt zu atmen und erstmal gar nichts zu tun, schrieb ich zuück (Das! passiert mir niiieee wieder!). Mein Tenor: dankeschön, und ich packe es in die allerhinterste Schublade meines Gedächtnisses.
Ich meinte das so, dass ich das ganze tatsächlich vergesse. Ich bin so. Es gilt das gesprochene bzw. geschriebene Wort. Und ich versuche, die Wünsche meiner Freundinnen so weit wie möglich zu respektieren.
Schon am Abend, als ich mit meiner besten Freundin dazu telefonierte, wurde mir klar, dass das ein Fehler ist. "Das hat die nur gesagt, aber nicht so gemeint!!!", waren ihre eindringlichen Worte. "Die wenigsten sind so wie du, barty. Da kommt garantiert noch was nach!"
Und haste nich' gesehen, rief mich Marion am nächsten Tag auf der Arbeit an, um "darüber" zu reden.
Fand ich nicht lustig, sagte ich auch; fand sie wiederum nicht lustig. Ich habe mir eine Kontaktpause erbeten. Zugegeben habe ich von 2 guten Wochen geredet und 8 gute Wochen draus gemacht, bis ich ihr auf den AB sprach. Die Wochen davor wollte ich a) nicht auf den AB sprechen, und hatte b) kaum Lust, mit ihr zu reden.
Jedenfalls, sie ruft also zurück und begrüßt mich mit dem Satz: "Oh, ich hätte nicht mehr gedacht von dir zu hören. Ich dachte du würdest das versanden lassen wie bei Karola."
Wow.
Ich bin sauer. Richtig wütend. Dass ich mich wegen Karola nicht gut fühle, weiß Marion. Sie kennt die Geschichte.
Und dass ich in Sachen Konfliktbeältigung nicht mehr die von vor 12 Jahren bin, sollte sie auch wissen.
Meine Frau Freundin meint, sie sei halt verletzt, weil zurückgewiesen, deswegen würde sie sowas sagen.
Ich meine, dass ich Schläge unter die Gürtellinie nicht akzeptiere.
Ich glaube, dass ich diesen Satz nachtragend behandeln werde.
bartynova - 29. Feb, 10:18