Donnerstag, 19. Juli 2007

Der Freund und Kollege...

...ist heute auf Diensteise, ich daher allein mit der Neuen.
Ich merke, wie sie allmählich nicht mehr "die Neue" ist. Ich bin durch die Stadien des Anfangs, der Neugierde und der Hoffnung durch, ebenso durch das Stadium der aktiven Anwendung jeglicher Arten von Kommunikationsstrategien, die mir einfielen. Alles vom diplomatischen Hinweis über den bestimmten Zaunpfahl über den unfreundlichen offenen Angriff bis zum Sarkasmus. Zur Bürozicke eigne ich mich nicht.
Das Stadium des sich von außen taktische Unterstüztung holens habe ich auch durchlaufen, indem ich mit ihrem Freund und gemeinsamen Kollegen ein sehr deutliches Wort unter vier Augen austauschte sowie mit unserem alten gemeinsamen Chef als altem Mentor gesprochen habe.
Der nächste Schritt wäre, unsere direkte gemeinsame Teamkollegin und Gruppenleiterin darauf anzusprechen. A) sitzt diese aber in Südbayern und bekommt von der Bürodynamik nichts mit, und kann B) überhaupt nichts machen. Denn die Neue wird nicht dazulernen, und mein Wunsch ist es, von der Neuen räumlich wegzukommen.

Was würde ein Mann-Kollege machen? Okay, angenommen ich hätte Eier, was würde ich tun. ... Einfach mein Arbeitsding machen und mir in Bezug auf meine Arbeit Unterstützung von oben und anderen organisieren, Netzwerking also. Und die Neue bis auf die notwendige Höflichkeit und den Informationsaustausch ignorieren, sie ist nämlich einfach zu doof. Darüber hinaus mich kräftig in die Raumplanung für den Umzug im Herbst einmischen, auch wenn der FreundundgemeinsameKollege dieses Thema federführend begleitet.

So weit so gut. Mir geht durch den Kopf: "Aber mich als Individuum emotional so aus der Arbeit herausziehen...". ...Brauche ich den emotionalen Anschluss auf der Arbeit? Wie machen Männer das? ...

*nachdenken*

Montag, 16. Juli 2007

Trinkt mehr Wasser!

Freitag, 13. Juli 2007

Hotte Linie

Als Konzern haben wir schicke Service Center und Competence Center und Cost Center und Profit Center, manche erfüllen nur eines der 4 Kriterien, manche alle 4.

Egal.

Die meisten haben Hotlines. Nix mit persönliche Ansprechpartner (ASP) und so. Demnach auch nix mit persönlichen Telefonnummern, die man direkt anrufen könnte. Nur die Hotte Linie 0800xxx. Manchmal geht auch nur der Center AB 'ran (ohne Worte, das ist ein anderes Thema).

Die Neue hatte eine Hotline angerufen und auf dem AB um Rückruf gebeten. Wie der Zufall es will, nehme ich den Rückruf für sie an, während sie gerade auf der anderen Leitung ein Gespräch führt.

Während die Dame am anderen Telefon schon sagt: "Sie soll mich zurückrufen, sie kann mich direkt erreichen unter der 0228xxx.", ruft die Neue quer durch den Raum:
"Halt sie fest, halt sie fest, die rufen doch nie wieder an. Ich brauch nur noch 2 Minuten und ich kann doch nicht zurückrufen. Die bei der Hotline haben nämlich keine richtigen Telefonnummern und sehen das nicht ein!"

???

Die Neue hat nur die Hälfte gelauscht, denn sonst hätte sie gehört gehabt, wie ich gefragt hatte, unter welcher Nummer sie zurückrufen kann.

Die Dame in meinem Ohr sagt jedenfalls: "Wer hier was nicht einsieht werden wir dann noch klären, ich warte jedenfalls keine 2 Minuten. ..."

Dass die Neue seit anderthalb Jahren selber in einem Service Center mit den üblichen Hotline-Regularien arbeitet, hat sie wohl noch nicht verinnerlicht.

Begräbnis

Gestern durfte ich mit dem Chor, bei dem ich Stimmbildung gebe, auf dem Begräbnis einer Mitsängerin singen.
Mal davon abgesehen, dass Singen auf Begräbnissen neben der Trauer immer eine Herausforderung darstellt - wegen des Kloßes im Halse, mit dem es sich schwer singen lässt - davon jedenfalls mal abgesehen fand ich die Trauerfeier bewegend und schön. Denn: die Menschen kamen zum Abschied nehmen, die Ansprachen kamen von Herzen, Menschen machten Musik für die Verstorbene und die Anwesenden, es wurde aufrichtig getrauert.
Das habe ich bei meinen davor liegenden Begräbnissen noch nicht so erlebt.
Es war gut, sich in solch einer herzerwärmenden Runde verabschieden zu können.

*note to myself: keep on striving for living sincere*

Mittwoch, 11. Juli 2007

...

Habe mit meinem Kollegen/Ex-Vorgesetzten und Boyfriend der Neuen am Montag gesprochen, um Dinge zu sagen wie "ich werde nicht mit ihr zu zweit in einem Büro sitzen".

Hat er wohl mit ihr gestern abend geredet, angeblich ohne mich überhaupt zu erwähnen, so im Tenor "Du musst schon sagen was ist, und bei fachlichen Dinge finde ich, dass du viel früher Informationen weitergeben musst und nicht erst, wenn das ganze maßlos eskaliert ist."

Was er mir heute morgen heimlich zwischen Tür und Angel zuflüsterte.
Sein Laune erschien mir - sagen wir schlecht.

Ebendieses fragte ich die Neue, als wir uns in der Küche trafen: "Hat K. irgendwie schlechte Laune?"

Woraufhin sie höchst empört antwortete: "Ja, er hatte mit mir gestern Abend noch gesprochen. Er meinte, ich sollte fachliche Probleme früher sagen! Aber was soll ich denn machen!?! Die rufen doch bei mir auch erst an, wenn es passiert ist!"

Sie blickt es nicht!!! Sie blickt es nicht!!! Sie blickt es nicht!!!
Eben grad weil Leute bei uns anrufen, da etwas nicht funktioniert, ist es umso nötiger, dass wir möglichst schnell erkennen, ob dahinter ein Muster liegt, sprich ob zu erwarten ist, dass der Fehler wiederholt auftreten wird.

Und seine Laune ist unter aller Socke. Aber echt, he!

*grins*

Singe wem Gesang gegeben :-)

Ich darf endlich richtige Opernarien singen. So richtig! Mit Kolloratur und allem drum und dran. Ich bin ganz aufgeregt.
Violetta, Cherubino, Königin der Nacht - ich komme! *auf die Bühne stürm*

Wobei mir ja durchaus auch eher diese Art von Interpretation vorschwebt :-)

Nachtrag: überhaupt finde ich, dass jeder Mensch mal kräftig singen sollte! "Singän machän Sääle gllucklysch", wie mal eine aus Osteuropa stammende Gesangslehrerin zu mir sagte.

Dienstag, 10. Juli 2007

To Brasil!

"When a knotted string can unleash the wind,
and a drowned man can awake,
then I believe a broken man can heal."


Gestern gab es "Shipping news" per DVD

*note to myself: have trust in the next slip road to come*

Bürodynamik wirkt charakterbildend.

Am Wochenende ging mir folgendes durch den Kopf: in meinen 7 Jahren bei meinem Konzernarbeitgeber wurde es mir nie wirklich langweilig, also so über längere Zeit:
  • 8 Vorgesetzte
  • 3 richtig große Umorganisationen und ein paar kleinere
  • 2 Mal selber aktiv verändert zu neuen Aufgabengebieten und mehr Gehalt
Wenn ich demnach in der Lage bin, die Veränderungen um mich herum mitzutragen ohne unter Unsicherheitsgefühlen zu leiden, und ebenso willens bin, mich selber nach was neuem umzuschauen - dann kann ich im Büro doch auch mal neue Strategien der Verhaltensdynamik ausprobieren :-) Selbstverständlich alles im Rahmen des Anstandes ;-)

Habe wegen der Neuen mit ihrem Freund, welcher unser gemeinsamer Kollege, ehemaliger Vorgesetzter und Zimmergenosse ist, gesprochen. Unter vier Augen. Und grundheraus gesagt, dass ich nicht bereit sein werde, nach der Standortmigration, die uns im Herbst bevorsteht, mit der Neuen in einem Zweierbüro zu sitzen. Habe außerdem gesagt, dass die Situation, mit einem Pääärchen in dieser Konstellation im Büro zu sitzen, für mich eine Zumutung ist.
Das ganze natürlich nicht ohne auch einen Lösungsvorschlag zu unterbreiten :-) Offiziel wegen der Netzwerkschwierigkeiten würde ich bis zum Herbstumzug an einen anderen Standort gehen. Am neuen Standort dann sollten die Neue und ich mindestens zu viert sitzen.

Jetzt bin ich mal gespannt, ob sich was verändert :-)

bartynova

"Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man." (Franz Kafka)

.

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http://abouthealth.at/ (Gast) - 18. Sep, 06:31
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zwei Koffen gehen auch
Hilfe beim Packen könnte es bedeuten einfach einen...
Fuchs (Gast) - 25. Apr, 19:01
ich habe ja eher "still"...
ich habe ja eher "still" Anteil genommen - wünsch dir...
Sternenstaub - 17. Feb, 18:21
Alles Gute wünsche ich...
Alles Gute wünsche ich dir. Und danke, dass du einen...
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