Wir waren Am Cobenzl (auch Latisberg genannt), um das herrliche Altweibersommerwetter und die Aussicht auf Wien zu genießen, und es war ein wunderschöner Ausflug.
Mit der 38 und dem 38A sind wir hochgefahren und haben erst mal den Ausblick auf Wien und die Donau genossen:
Dort gibt es den Lebensbaumkreis. Im Baumkreis sind 40 Lebensbäume gepflanzt worden, deren Eigenschaften auf kleinen Tafeln beschrieben werden, z.B.:
die Ulme:
die Pappel (einer meiner zwei Lieblingsbäume):
die Kastanie:
und den Apfelbaum (als einziger Obstbaum in der ganzen Runde):
Diesen Sonntag fand dort oben am Oktogon auch das Bienenfest statt. Neben den (üblichen) Leckereien wurde auch über das Leben der Bienen erzählt. Ich lernte, dass die Königinnen 4-5 Jahre alt werden kann.
(das Bild hat die VC gemacht)
Nach einem Himbeersoda sind wir dann vom Himmel zu Fuß hinab zur Stadt spaziert. Dieses frühherbstliche Sonnenwetter war wirklich schön. Zwischendrin hätte ich fast meinen können, im Urlaub zu sein,...
...wenn da nicht ein Wegschild an den geografischen Bezug erinnert hätte :-)
//Jammermodus an: Schon wieder nicht geschlafen. Und nun muss ich auch noch mit der VC und zwei anderen Freundinnen skypen, vor 9 Uhr, so früh am Morgen.... Die eine futtert Polentaapfelkuchen in Darmstadt, die andere (mit der ich ab und an ein Alphatierproblem habe) raucht drei Gassen weiter eine Tschick nach der anderen, die VC spricht als wäre sie schwerhörig, weil das kleine Scheißerchen Läppi in der Übertragung leicht hinterherhängt, das ganze Konglomerat parliert auf weaner-steirisch, und ich hab mühsam einen Kaffee intus.
Und der Sonntag hat gerade erst angefangen.
//Jammermodus aus. Ich geh jetzt mal duschen.
So viele Verwendungsmöglichkeiten!!!!!! Mit und ohne Rosinen! Mit und ohne Nüsse! Mit und ohne Laktose! Mit und ohne Marshmallows! Mit und ohne Salbei! Mit Liebe und ohne achnee ohne geht ja gar nicht :-)))) Dat Ding brauch' ich!!!!!
Ich glaube ich bring die vorherig hängende Lampe wieder an, das kann ja nicht so schwer sein, einfach den grüngelben Draht aus der Decke um die Lampenkabel wickeln....
Wenn wir Licht in der Küche haben wollen muss ich mir auf jeden Fall was einfallen lassen, denn nachdem ich alle Kabelfarbkombinationen durch bin und die 8-stufige Leiter mindestens 20x rauf und wieder runter, kriege. ich. allmählich. schlechte! Laune!
Und JA, an der Glühbirne liegt es nicht!
habe soeben bei xing und facebook meinen arbeitgeber umgeswitcht, ist ja schließlich offiziell der 1. tag meines neuen lebens jetzt.....
pfoa, jetzt muss ich doch noch mal und mal wieder kräftig durchatmen... *schnüff*
Ich wohne jetzt in einer Stadt, in der es z.B. solche Straßenschilder gibt:
Hat schon was, irgendwie.... ganz woanders und doch mittendrin....
Hatte ich eigentlich erzählt, dass im Zuge der Berliner Wohnungsräumung auch eine Matratze entsorgt werden musste? Dem Anlass entsprechend hatte es in Strömen geregnet. (Die Bilder fand ich soeben zufällig auf der Kamera.)
Hier wird sie zum Schafott getragen:
Und hier ist sie dann gestorben (einen herzlichen Gruß an der Stelle an die BSR, welche für das Begräbnis diese wundervoll geräumige Tonne zur Verfügung stellte):
Ich habe geträumt ich wäre im Krankenhaus. Oder eher in einer Erholungklinik. Es war klinisch, aber irgendwie auch dörflich-grün. Es gab nur recht kleine Fenster, die zwei Betten im Zimmer stehen mit den Kopfenden genau unter diesen, und ich konnte nicht heraus schauen.
Die Zimmertür nahm ich nur schemenhaft wahr. Im Nachbarbett lag jemand den ich kenne, dem oder der ich mal vertraut habe, es jetzt aber nicht mehr tue.
Denn das Grundgefühl am Anfang von dem Traum war Misstrauen. Nein, Misstrauen ist zu stark, Wachsamkeit trifft es besser.
Dann kommt eine Krankenschwester, um mir eine Spritze zu geben. Im Halbdämmerzustand, in dem ich mich befinde, weiß ich nicht ob ich dem einfach nachgeben oder mir erstmal die Spritze anschauen sollte. Es kommt zu einer leichten Rangelei, wobei ich einen Blick auf die wirklich sehr große Kanüle erhasche.
Und dann fühlte ich ausgeprägte Ambivalenz: bin ich bereit die Spritze auszuhalten, da sie nötig ist und noch keiner an so einer Kanüle gestorben ist (Stichwort "Stell Dich nicht so an"), oder wehre ich mich (Stichwort "Ich will selbst entscheiden")?
Wie immer bei solchen Gefühlträumen bin ich ohne die Pointe aufgewacht, sodass in meinem Kopfkissen nur diese letzte Wahrnehmung von "Gehe ich links oder rechts?" hängen geblieben ist.
Was diese Kinesiologiesitzungen immer wieder auslösen, da muss ich schon über mich selber lachen ;-)
Da ich gedenke, diesen sonnigen Freitag zu genießen und sowohl nach links als auch nach rechts zu gehen, gönn ich mir ein Liedchen (Vorsicht, laut :-))
Da schreibt mir gerade eine ehemalige Kölner Kollegin:
"Ich stelle mir bildlich vor, wie Sie da mit der neuen Bohrmaschine die ganzen Wände durchbohren und gar nicht aufhören können. Wenn Sie aber erst alles richtig befestigt und festgenagelt haben, dann sind Sie praktisch in Wien auch fest angekommen, oder?? So leicht kriegt man die Sachen ja nicht wieder ab.
Die Seele, die braucht immer etwas länger, denn sie fliegt nicht mit dem Flieger, sie geht zu Fuß und ist daher einfach etwas langsamer als der Rest. Aber sie wird schon nachkommen. Geben Sie ihr einfach Zeit. Ich schätze, sie müsste schon so bei Dresden sein."
Entzückend, nicht wahr?
Heute in der U-Bahn zur Kinesiologin dachte ich so bei mir: "U-Bahn fahren in Wien, das kann ich schon. Das Drängeln ist zwar anders als in Berlin (man, Ihr könnt drängeln, Ihr WienerInnen, das ist ja eine wahre Freude! Ich schmeiße mich immer ganz begeistert ins Getümmel), und der Geruch ist auch anders (Deo??? Zahnbürste???), aber ich falle gar nicht auf."
Oh nein, stinken wie eine Wiener U-Bahn, das werde ich nie, egal wie viel oder wenig ich mich hier verwurzeln werde ;-)
Bei der Kinesiologin habe ich auch einen Brief empfangen, im übertragenen Sinne. Einer meiner Reflexe ist es zu essen, wenn ich müde bin. Anstelle einer Pause zur Regeneration füge ich mir externe Energie zu. Hm. Wie ich hier wohl eine Veränderung der Verhaltensweise mit meiner Arbeitsmoral zusammenbringen kann?
Außerdem habe ich mal wieder gelernt, dass das Hirn und die Seele interessante eingesprungene Wechselsitzpirouetten hinlegen können, wie z.B. dass ich nicht gesund und glücklich sein darf, wenn deswegen jemand anderes (ansatzweise) unglücklich sein kann.