Mittwoch, 26. Oktober 2011

...

3Sat, Mittwoch Abend, Thementag "Der (österreichische) Komissar geht um", VC kommentiert die aktuelle Handlung: "Da sterben ja alle!"
Barty: "Naja, das ist halt risikoreich, das Spionageleben."
VC: "Naa, das wär nix für mich."
Barty: "Nee, das glaub ich Dir. Inwiefern nicht?"
VC: "Stell Dir vor, die Klicke will einen Kinotermin ausmachen, da könnte ich ja nie zusagen!"
Barty; "Nee stimmt, weil...."
VC fällt mir ins Wort: "Ja genau, weil ich müsst' immer sagen: Jungs, ich weiß doch gar nicht ob ich da noch leb!!!"
Barty: "Siehste, so unterschiedlich sind wir, ich hätte jetzt gesagt "Ich weiß ja gar nicht ob ich da nicht vielleicht jemanden erschießen muss!!!"
Daraufhin die VC: "Du hast übrigens heiße Füße", und rückt 7 cm nach links weg.

26.10.

"Und, wann fängst Du Deinen neuen Job an", wurde ich mehrfach gefragt, als ich noch in Berlin war. "Am 1.10.", antwortete ich, um dann hinterher zu schieben: "Naja, am 3. dann, das ist Montag und somit mein erster Werktag."
"Aber das ist doch Feiertag!", kam dann mehr oder weniger unweigerlich als Antwort.
"Ja, in Deutschland. Aber nicht da wo ich hinziehe :-)" mal 'ne semantische Frage nebenbei: zählen Emoticons eigentlich auch als Satzzeichen?
"Oh. Na das ist dann ja Pech für Dich, haha."

Jetzt, liebe deutsche Mitlesende, die Ihr in diese geografische Feiertagszuordnungfalle getappt seid, darf ich den Spieß ein wenig umdrehen: Nationalfeiertag in Österreich, heute. Frei, ich.
:-)

Dienstag, 25. Oktober 2011

Das einzig Gute am Kranksein...

....ist das wieder Gesund werden.

Genesungsspaziergänge zum Ankurbeln des Kreislaufs und der Lebensgeiser sind da was feines. Das Wetter war zwar komplett neblig-nieselig, aber tief in meinem Herzen schlummert eine schottische Prinzessin, der es gar nicht grau, morbide und herbstlich genug sein kann, es kam also sowohl mir als auch meinen Schleimhäuten sehr entgegen ;-)

Die Transformation von berlinisch zu ösisch hinterlässt erste Spuren: ich kann mich nicht mehr erinnern, ob es in deutschdeutsch (dd) "Pensionär" heißt (das reimt sich so auf "Bär", kann das richtig sein??), oder "Rentner", oder beides? Auf jeden Fall heißt es in ösideutsch (öd) nicht so, festgehalten für mein Vokabelheft:


Ob die PlakatkleberInnen beim Kleben auch geschmunzelt haben so wie ich?


Wenn ich da anrufe, wen habe ich dann an der Leitung? Den Gärtner von Erwin Pröll? Den Pächter im Gartenhaus, welches meine Vorfahren Ende des vorletzten Jahrhunderts an der Zufahrt zu meinem Anwesen erbauen ließen? Oder lande ich einfach im dritten Hinterhofhaus, Aufgang links, Etage 2, "Bei Huber?"


Auf jeden Fall schätzt Wien seine Gärten sehr. Da gibt es einen hübsch angelegten Rosengarten mit geschwungenen Wegen, in dem jede Rose ordentlich ihr Namensschildchen hat:





(Hat Dich die Prinzessin irre lieb, oder ist sie einfach nur irre?)

Allerdings muss ich hier fragen: waren bei dieser Namensgebung mehrere Hektoliter Wein im Spiel, oder wie konnte das passieren???


Sie jedenfalls schlägt sich wacker als letzte ihrer Art:


Sehr mögen tue ich Wien dafür, dass gute Teile der Donaukanalwände offiziell freigegeben sind für Graffiti - da gibt es immer wieder neues zu entdecken:




Und DAS könnte an manchen Tagen wirklich mein Blogheader sein!

Montag, 24. Oktober 2011

Ein bisschen früh vielleicht, ....

.... und Kekse werden erst im Dezember gebacken, versprochen ;-) but I sooooo love Christmas Shopping!!!!

Und wenn es nach mir ginge, könnte ich wahrscheinlich einen Laden nur mit Wärmflaschen haben :-)


Liebe N. aus B., ich werde Dir das nicht schenken, versprochen - aber beinahe hätte ich auf "bestellen" geklickt ;-)


Und der hier kommt vor meine Bettseite (also in echt jetzt, der ist schon bestellt):

Sonntag, 23. Oktober 2011

Habe ich schon erwähnt,...

...dass ich mir ein weißes Ei gegönnt habe und dass es prima fotografieren kann?
Ich bin mir sicher, dass meine Fotografierwut bestimmt irgendwann nachlassen wird, aber bis dahin: Cat Content en masse :-)))
Denn Kater Anton hat sich allerbestens um mich gekümmert. Am Dienstag war er noch etwas übereifrig, aber ab Mittwoch wurde er immer besser (alle Bilder aufgenommen aus der direkten Vogelperspektive, soweit dies im Bett oder am Sofa liegend als Vogelperspektive bezeichnet werden kann):

Mittwoch ("Oh, another bed day, how fun!"):


Donnerstag ("Irgendwas ist mir Dir, ich merke das!"):


Freitag ("I'm getting it, you're not so well. Let me come closer."):


Samstag ("I'm getting really good at this, am I not. Sag Bescheid wenn Du auf's Klo musst.")


Sonntag ("Ein Kater has got to do what a Kater has got to do. Aber so ganz allmählich....")


Natürlich hat das Mitgefühl von Herrn Anton nachhaltig zu meiner Besserung beigetragen. Aber dennoch möchte ich auf gar keinen Fall die herrliche Hühnersuppe unerwähnt lassen, die die VC mir gekocht hat. Wieviele Schüsseln ich inzwischen gegessen habe, kann ich nicht mehr sagen, aber lecker war sie :-)


Dies befand im übrigen auch Kater Anton (nein, normalerweise bekommen Katzen bei mir nichts vom Tisch, aber practically spoken war dies nicht bei Tisch sondern ich im Fieberwahn im Bett, es sei also ihm und mir verziehen):

Freitag, 21. Oktober 2011

Promises were made, hearts were broken

Diese ganze Steuererklärungssache plus das Ergebnis auf meinem Konto haben mir die letzten zwei Tage keine Ruhe gelassen.... Da bekomme ich Geld vom Staat, weil ich mal einer versprochen hatte, in guten wie in schlechten Tagen für sie da zu sein und versuchte, dieser Aufgabe gerecht zu werden.
Und wie meine jetzige Freundin gestern so treffend bemerkte, habe ich Göttinseidank diese Steuererklärungen erst eindeutig nach der Scheidung von eben besagter Person eingereicht, sodass sie auf die Erstattung keinen Anspruch mehr hat.

Im Grunde genommen macht mich diese Bestätigung des Staates, dass ich meiner Pflicht nachgekommen bin, und die Auswirkung des zeitlichen Rahmens vor allem traurig. Denn dies erinnert mich an zwei Dinge:

Daran, dass ich mal einer das versprach, was ich unter "Familie" verstand:
"Ich bin bereit Verantwortung zu übernehmen - für das "Wir", das wir bilden, für Dich und für mich und was noch kommt. Ich bin für Dich da, halte Dir den Rücken frei wenn Du es brauchst und ich es irgendwie ermöglichen kann. Ich mache ihn auch breit für Dich und für uns beide wenn notwendig. Meine Sonne lasse ich auf Dich mitscheinen, damit es Dir gut geht, und ich verspreche ich tue mein Bestes, keine Bürde für Dich zu sein sondern Dein Leben zu bereichern, denn Du bereicherst meines. Du bist mein Augenstern und Dir soll es gut gehen."
Ich habe das wirklich geglaubt und genauso für richtig befunden.

Und dieses Geld auf meinem Konto erinnert mich daran, wie heillos naiv und blauäugig ich war und voller Hoffnung. Oder vielleicht auch nur zu unerfahren. Denn heute weiß ich: ich dachte nur den halben Weg weit. Viel zu spät erst ging mir auf, dass mein Versprechen nur die eine Hälfte vom Ganzen ist. Schließlich hingen wir zu zweit in der Geschichte drin.
Was mich kaum zur Ruhe kommen lässt: ich habe auch heute immer noch keine Ahnung, was sie mir damals versprochen hatte. War es das selbe, und wir sind auf dem Weg einfach nur an uns selbst gescheitert? Oder war es etwas ganz anderes? Noch heute klingt mir z.B. ihr Satz nach, als ich mit meinem ersten echten Arbeitsvertrag nach Hause kam: "Haben wir jetzt nie wieder Geldsorgen?" So geschehen einen Monat nach der Heirat.
Hätte ich da schon erkennen können, dass wir mit unterschiedlichen Grundhaltungen an das Thema Gemeinschaftlichkeit und Familie heran gingen? Was war mit ihrem Versprechen?

Traurig bin ich, weil ich, wenn ich ehrlich in mich hinein horche, durch diese Erfahrung des Scheiterns gründlich angeknackst bin. Wie altes Porzellan am Boden von feinen Linien durchzogen, funktionstüchtig, aber "nicht mehr ganz die Alte". Beschädigt auf eine stille, aber nachhaltig zynische Art und Weise. Die Hoffnung von damals, die kann ich zwar noch sehen - aber ich mag nicht mehr nach ihr greifen, wissend, dass sie mir bei meiner Suche nach Familie und nach Glück kein guter Ratgeber gewesen war.

Bleibt mir die Frage zu stellen, was mich weiter vertrauensvoll durchs Leben gehen lassen soll. Eine Steuererstattung wegen Unterstützung einer Bedürftigen sicherlich nicht.
Sie fehlt mir, die optimistische Bereitschaft mir vorstellen zu können, dass Wörter wie "Zusammenhalt", "Verbundenheit" oder "Liebe" belastbare Substantive sind, tragfähige Gebilde, die anderen Menschen ähnliches wie mir bedeuten.
Aber weil mir nichts anderes einfällt, mag ich mein Versprechen bzw. die Haltung dahinter nicht aufgeben. Ich hänge darin fest wie in einer Rettungstonne im Wattenmeer bei Flut, aus der es kein Entkommen gibt.

Kein Wunder, dass ich bei dieser widersprüchlichen Emotionslage zynisch werde. Da hilft auch das Geld nicht. Es erinnert mich lediglich daran, dass ich nicht mehr weiß, wie Hoffnung und Familie zusammenpassen.

Bin gespannt was passiert, wenn Ebbe kommt. Was sie tun wird, unweigerlich.

bartynova

"Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man." (Franz Kafka)

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http://abouthealth.at/ (Gast) - 18. Sep, 06:31
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zwei Koffen gehen auch
Hilfe beim Packen könnte es bedeuten einfach einen...
Fuchs (Gast) - 25. Apr, 19:01
ich habe ja eher "still"...
ich habe ja eher "still" Anteil genommen - wünsch dir...
Sternenstaub - 17. Feb, 18:21
Alles Gute wünsche ich...
Alles Gute wünsche ich dir. Und danke, dass du einen...
testsiegerin - 16. Feb, 15:37

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