Dienstag, 6. Dezember 2011

Vokabular, das überzeugt

Multikanalfähigkeit (alles rin da egal wie)
Dunkelverarbeitung (Trefferquotenquiz bei Nacht)
Automatisation (nein, es wird nicht automatischer, wenn nicht das herkömmliche "Automatisierung" verwendet wird)
Kanonisches Modell (wird geschossen? wird gesungen? man weiß es nicht...)
Deklarative Technik (ich taufe Dich auf den Namen Bullshit Bingo!)

Desweiteren heute vom Projektleiter gehört:
"Es gibt unterschiedliche Stadien von 'fertig' "

Sonntag, 4. Dezember 2011

Prädikat sehr wertvoll:

Edie & Thea: A Very Long Engagement

Ein so dermaßen empfehlenswerter Film, das Wort Dokumentation kommt mir hierbei fast gar nicht über die Lippen. Ich sah ihn auf dem Filmfestival "identities" 2011 und fand ihn absolut berührend, herzerweichend, authentisch und lebensecht.

Zum Inhalt:
New York 1965. Zwei Collegeabsolventinnen mit sehr unterschiedlichem jüdischen Background – Thea, aus Holland emigrierte Unternehmerstochter, und Edie, in Philadelphia aufgewachsenes Ostküstengirl, lernen einander in der halböffentlichen Lesbenszene des West Village kennen.
42 Jahre sind Edie und Thea ein Paar, als sie in 2007 in Kanada heiraten.

Gezeigt wird ihre Beziehung anhand unzähliger Photografien und Interviews.
Susan Muska und Gréta Ólafsdóttir, die 1998 mit ihrem Dokumentarfilm The Brandon Teena Story Aufsehen erregten, erzählen hier eine wahre Geschichte und ihnen gelingt ein atmosphärisch sehr dichtes, liebenswertes, anrührendes Porträt.

im Top Kino im Wien vom:
10. – 22. 12. um 20.30 Uhr (18.12. keine Vorstellung)
23. – 29. 12. um 22 Uhr

Es war einmal eine Prinzessin auf der Erbse,...

...die gar nicht wusste, was eine Prinzessin ist.
Bis sie anfing, Bücher zu lesen, und Lesen bildet ja bekanntermaßen.
"Oh", dachte sie beim Lesen, "was die da erzählen, das kenn' ich doch! So einen Gnubbel habe ich doch auch!? Könnte das etwa eine Erbse sein???"
Und sie rutschte hin und her, versuchte andere Schlafkuhlen zu finden, wendete die Matrazen, wich auf's Sofa aus - hob sogar alle zwanzig Matratzen und zwanzig Eiderdaunendecken an, um die Erbse zu entfernen. Aber am nächsten Abend war die Erbse immer wieder da.
Und egal wie sich die ahnungslose Prinzessin bettete, der Gnubbel blieb, machte sich stoisch bemerkbar wie ein grauer Haaransatz, sagte jeden Abend "Moin" und machte sich in aller Ruhe breit.
Eines Morgens, nachdem die Prinzessin mal wieder alle zwanzig Matratzen und zwanzig Eiderdaunendecken angehoben, die Erbse hervorgesammelt und mehr oder weniger unruhig geschlafen hatte, wachte sie auf, mit der Erbse in der Hand, und die Erbse sprach: "Ich bin ja wirklich eine gedduldige Erbse, aber Du, meine Beste, bist wirklich eine harte Nuss. Lass Dir gesagt sein, ich gehe hier ganz bestimmt nicht weg. Denn Du bist eine Prinzessin, und eine Prinzessin braucht eine Erbse. Und für den Job bin ich genau die Richtige."
"Aber ich bin doch gar keine Prinzessin", antwortete die Prinzessin.
"Was denn dann, Verehrteste? Jeden Abend das Hin- und Herräumen, das Umziehen auf's Sofa, weil Dich da ein Gnubbel drückt....."
"Kann ich nicht vielleicht lieber auch eine Erbse sein?" fragte die Prinzessin hoffnungsvoll zurück. "Ich gebe mir auch ganz viel Mühe, versprochen, und ich lerne schnell! Ich wäre bestimmt eine super Erbse! Es hört sich nach Spaß an...?"
"Äääh........., nein. Eine der herausragenden Eigenschaften von Prinzessin wie Dir ist es, sehr flexibel und schauspielerisch talentiert zu sein, aber mich führst Du nicht hinters Licht. Also: netter Versuch, aber nur am Rand stehen und zugucken funktioniert hier nicht. Mitspielen ist angesagt. Ich Erbse, Du Prinzessin."
Die Prinzessin seufzte theatralisch, rollte mit den Augen, warf sich auf den Boden, benötigte Wärmflaschen, weil sie ob der Vorstellung, eine Prinzessin zu sein, schlimmes Bauchweh bekam. Aber die Erbse blieb unerbittlich anwesend und bei ihrer Aussage: "Akzeptiere, dass Du hier die Prinzessin bist, und Du wirst wieder gut schlafen."



Wie alt bin ich jetzt, 39? Tja, schätze, es wird Zeit, die Prinzessin in mir willkommen zu heißen, denn bis ans Lebensende schlecht schlafen ist ja keine Lösung. In diesem Sinne:


Einige geneigte LeserInnen mögen sich an Punkt (2) aus diesem Beitrag erinnern, in dem ich über eines meiner Kindheitstraumata berichtete, welches ich also offensichtlich aktiv zu bewältigen bereit bin.
Und was lernt uns das? Vor sich selber kann man nicht flüchten. Und Erbsen sind eine schwer verdauliche Hülsenfrucht.

Samstag, 3. Dezember 2011

...

Bundesheer: Michelle Hunziker übernimmt "Wetten dass...?"

Mittwoch, 30. November 2011

Ich wünsche mir, dass....

diese Kombo nach Wien auf Konzerttour kommt:

Sonntag, 27. November 2011

Ich hab auch 'ne Meinung, klar hab ich!

Barbara Schöneberger for "Wetten Dass...?"!!!
Oder nee, lieber doch Désirée Nick?
Ach watt, Ina Müller!!!! Ina Müller for "Wetten Dass...?" !!!!!!!

Davon komplett unabhängig finde ich es sehr lustig, dass dieses Bild

Stand Heute, 23:55 Uhr, insgesamt 193 Zugriffe hatte,

und dieses Bild

genau so viele. Was ist an Frau Schavan so interessant wie die von mir erworbenen Testtattoos?

Edit 28.11.: Frau Schavan liegt mit 267 Klicks vor den Tattoos mit 225 Klicks vorne!!!!!!!!! Bitte wie kann das sein????? Bei 300 gründe ich einen Fanklub....

Edit 30.11.: Frau Schavan liegt mit 317 zu 238 vorne. Ohne Worte.

Edit 01.12.: 352 zu 351, Frau Schavan hat die Nase knapp vorn! Naja, keine Wunder, sie hat ja auch 'ne Nase ;-)

Edit 03.12.: Frau Schavan: 421; Tattoos: 385;
Ich sach doch sie ist 'ne Schicke ;-)

Sonntags...sophie

Durch einen Freund bin ich auf einen Gedankengang von Herrn Hirschhausen gestoßen (worden), und musste prompt ein paar Krokodilstränen weinen, als ich mir das anschaute. Der Mensch hat ja sooooo recht:



In dem Zusammenhang könnte ich fast auf die Idee kommen, mir eines der Testtattoos, welches ich bei Tattly erstand und zur Zeit in der Erprobung habe, für dauerhaft unter die Haut ritzen zu lassen. (Die Qualität von Tattly ist übrigens super, "Thumbs up", wie Frau Swissmiss sagen würde):



Der Kater zeigt mal wieder, wie einfach es eigentlich geht, das Leben :-)
(Das graue, kleine Dings ist eine Rappelspielmaus):

bartynova

"Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man." (Franz Kafka)

.

Im happy I finally registered
If you want to obtain a good deal from this paragraph...
http://abouthealth.at/ (Gast) - 18. Sep, 06:31
DHL = Dauert Halt Länger
ich bins leid mit DHL da sitzt man zuhaus und wartet...
Bone (Gast) - 21. Dez, 12:55
zwei Koffen gehen auch
Hilfe beim Packen könnte es bedeuten einfach einen...
Fuchs (Gast) - 25. Apr, 19:01
ich habe ja eher "still"...
ich habe ja eher "still" Anteil genommen - wünsch dir...
Sternenstaub - 17. Feb, 18:21
Alles Gute wünsche ich...
Alles Gute wünsche ich dir. Und danke, dass du einen...
testsiegerin - 16. Feb, 15:37

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