Arbeitswelt

Mittwoch, 19. Dezember 2007

...

Bin ich froh, dass ich nicht an einem der vielen Firmenstandorte sitze, die in 2008 geschlossen werden. Sonst würde ich vielleicht nicht denken, dass unser Personalvorstand eigentlich einen ganz managerunüblichen pragmatischen Eindruck macht und dass er meint was er uns zum Jahreswechsel schreibt. Kaum ein ernstzunehmendes Bullshit Bingo dabei.

..."Seien Sie sicher, ich weiß, dass wir uns – was die Stimmung anbelangt – zurzeit eher im Tal befinden. Das ist zu diesem Zeitpunkt der Umorganisation normal und nur zu verständlich. Doch Sie können auch sicher sein: Mit jedem sichtbaren Fortschritt wird auch die Stimmungskurve weiter nach oben zeigen, wird die Motivation jedes Einzelnen weiter steigen."...

Montag, 3. Dezember 2007

Arbeitsfrust

I cannot believe I'm getting paid for this
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They can't be seriously paying me for this!!!! Hinter der Kleinkindmentalität von Großkotz-Referenten aufräumen, das ist hier wie im Kindergarten!!!
Ich bin Betriebswirtin, ich habe auch meinen Stolz!!!
Herrgottnocheinshimmelarschundzwirn!!!

Donnerstag, 22. November 2007

von der Seele...

...heute war der Chef in Berlin, zum sog. Beurteilungsgespräch.
Habe diese Chance genutzt, um die Bürosituation anzusprechen.
(Vorher war ich noch bei meiner Leib- und Magenkinesiologin, um die emotionale Dramatik aus den Augen zu ballancieren, die mich leicht erfasst, wenn ich über dieses Thema rede.)
Jo, lief ganz gut. Zumindest offiziell hat er bestimmt dreimal gesagt, dass es richtig und wichtig ist, so etwas anzusprechen, und er hätte selber mal in so einer Situation gesteckt und sei deswegen sogar krank geworden. War also richtig und gut, das anzusprechen. Wie man da eine Lösung finden kann, werden wir sehen.
Soweitsogut.

p.s.: meine Beurteilung fiel überdurchschnittlich gut aus, jippiejaijäy.

Mittwoch, 21. November 2007

...ne, jetzt wirklich ohne Worte...

Mein Konzern hat einen Argumentationsleitfaden für die Mitarbeiter im Direktvertrieb herausgegeben, angekündigt mit den Worten: "Es gibt viele Gründe, warum Sie stolz auf Ihr Unternehmen sein können. Damit Sie den Überblick behalten, gibt es die Argumente dazu in einer kleinen Broschüre."
Damit wir auf der nächsten Party besser argumentieren können, wenn wir auf unser Image angesprochen werden...

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Vollmilchlebkuchen mit Marmeladenfüllung

Grad freu ich mich: demnächst gehen die Diskussionen wieder los, wohin denn die Weihnachtsfeier gehen soll, und ob wir denn überhaupt eine genehmigt bekommen, und wie die dann zeitlich abgerechnet werden soll von denen, die anreisen müssen dürfen, und ob wir vor oder nach dem Essen auch noch bowlen gehen wollen.
Bin gespannt, wer als erstes davon spricht.

Dienstag, 25. September 2007

Netzwerke - nein, nicht die kommunikativen, sondern die der IT

Die Neue hat jetzt einen neuen Drucker. Sie hat ihren eigenen Drucker am Tisch, denn auf den Netzwerkdrucker in der Küche kann sie nicht zugreifen, da die IT leider nicht so schnell die Netzwerke zusammenführt wie wir durch die Gegend umorganisiet werden.
  1. Fusion August 2004: die Firmen A, B, C und Teile von D (ich kommend aus A) werden zu Firma E
  2. Fusion Januar 2006: von Firma E und F zu Firma G
  3. Umorganisation April 2007: Teile von G, ich inklusive, gehen zu Firma H, die wiederum große Altanteile von D hat (siehe 1.)
Ratet in welchem IT-Netz ich mich befinde und immer noch arbeite?
Die richtige Antwort lautet A.

Es verwundert wohl nicht, dass ich nicht vollständig arbeiten kann, da ich auf diverse Laufwerke, Anwendungen etc. der Firma H nicht zugreifen kann.

Das gemeine ist, dass die Neue zwar den selben Umorganisationsweg gegangen ist, aber nicht beginnend bei A sondern bei D. Sie wurde genauso wenig in die neuen IT-Welten integriert wie ich, da es diese neuen IT-Welten ja gar nicht gab.
Aber! Da Firma G Riesenanteile von D hat, kann sie seit April fast barrierefrei arbeiten, da sie IT-technisch quasi in ihre Altwelt zurückgekehrt ist.

Alles klar?
Nein, ich sage nicht, in welcher Branche ich arbeite.

Montag, 27. August 2007

...

Am Freitag fand die Infoveranstaltung zum Umzug in ein gemeinsames Haus in Berlin-Süd statt. Anwesend waren ca. 150 Leute.
Die wichtigsten Themen waren:
  • wie weit ist es zu den Toiletten?
  • wie viele Teeküchen gibt es?
  • wer hält die sauber? Etwa wir, die Mitarbeiter, selber?
  • und wer bestückt die Kaffekannen in den Teeküchen? (Sprich woher kommt der Kaffee und wer bezahlt den)
Ich dachte ich steh im Wald.

Sonntag, 22. Juli 2007

Auf in die Sommerfrische - oder so ähnlich :-)

Mein Schatzihasimausibäri sagt die ganze Zeit, seit Freitag abend, nein, du hast jetzt erstmal Wochenende, dann kommt der Urlaub. So kannst du dich viel besser daran gewöhnen.
Ich bin schon Freitag nachmittag mit einem lauten "Urlahahaub!!!" aus der Firmentür gestürmt :-), wie ein Kind in die Sommerferien.

Wir hatten überlegt, eine Wette abzuschließen, wie lange ich wohl bräuchte, um nicht mehr die Neue und den FugK zu erwähnen geschweigen denn an sie zu denken.

Sonntag, 1. Juli 2007

Prüfung voraus

Die nächsten 2 Tage werde ich in die Mangel genommen, ordentlich durchgewalkt, und werde dann hoffentlich gut gestärkt aus der Waschtrommel herauskommen und mich zertifizierte Prozessorganisatorin nennen dürfen.
Und wieder einmal merke ich, wie ungern ich auf Dienstreise gehe.

Montag, 18. Juni 2007

Leben im Irrenhaus - oder ist es doch nur das Büro?

zum 1.4. habe ich nicht nur den Bereich, sondern gleich die ganze Firma gewechselt. Ist in einem Konzern von außen gesehen zwar machmal egal - aber intern durchaus ein Unterschied. Auf meinem Gehaltszettel steht jedenfalls eine andere Firma als vorher.
Aber - ich bekomme immer noch im Workflowsystem der Alt-Einheit Workflows zur Genehmigung. Und nicht nur für meine alte Kostenstelle, nein, auch für welche, für die ich früher schon keine Freigabe gemacht habe. Und das allerschärfste: ich rede hier von Beträgen im hohen sechstelligen Bereich. Rechnungen, die mein neuer Bereich dem alten stellt. Im Klartext - ich soll Rechnungen meines eigenen Bereiches im Namen des Rechnungsempfängers genehmigen.
Ne, ich werde nicht mehr sagen, wo ich arbeite.
Dilbert lebt.

bartynova

"Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man." (Franz Kafka)

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Im happy I finally registered
If you want to obtain a good deal from this paragraph...
http://abouthealth.at/ (Gast) - 18. Sep, 06:31
DHL = Dauert Halt Länger
ich bins leid mit DHL da sitzt man zuhaus und wartet...
Bone (Gast) - 21. Dez, 12:55
zwei Koffen gehen auch
Hilfe beim Packen könnte es bedeuten einfach einen...
Fuchs (Gast) - 25. Apr, 19:01
ich habe ja eher "still"...
ich habe ja eher "still" Anteil genommen - wünsch dir...
Sternenstaub - 17. Feb, 18:21
Alles Gute wünsche ich...
Alles Gute wünsche ich dir. Und danke, dass du einen...
testsiegerin - 16. Feb, 15:37

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